heute stand der erste Flugtag mit meinem neuen T-Rex 500 auf dem Programm.
Disclaimer: Ich hatte den Heli zwar schonmal in der Luft, aber das waren nur 2 kurze Hüpfer in einem benachbarten Park. Weil dort einfach zuviel los war, musste ich den Flugversuch dort abbrechen. Das Teil hat mir aber schon beim Anlassen ganz schön Respekt eingeflösst. Uiuiui, kein Vergleich zum Simulator wenn so ein Gerät die Rotorblätter kreisen lässt...
Gestern habe ich das Teil nochmal komplett zerlegt, weil ich beim initialen Aufbau das Chassis nicht entgratet hatte. Das habe ich dann nachgeholt, und das Teil nochmal richtig schön eingestellt.
Heute morgen bin ich dann zu einem verlassenen Feldweg gefahren. Weil ich mir ziemlich sicher war, dass ich den Heli gut eingestellt habe (hab da nen halben Tag mit verbracht), habe ich mich von Anfang an besser gefühlt und ohne viel Aufsehen direkt mal ordentlich Pitch gegeben. Weil es ziemlich böig war musste ich dann aber schon ganz schön steuern, um ihn an Ort und Stelle zu halten. Puh. Was aber wirklich genial ist: Durch das ganze Simulator-Fliegen hatte ich die Steuerreflexe sofort parat, so dass ich den Wind ganz gut kompensieren konnte.
Den ersten Akku habe ich beim Heck- und Naseschweben und einem kleinen Rundflug (ok, wirklich rund sieht ander aus) verbraten.
Was mir allerdings echt Problem gemacht hat war das Landen. Da hatte ich durch den Wind echt Probleme, und im unteren Pitchbereich hätte ich doch eine etwas weichere Konfiguration gebraucht. Nachträglich gesehen hätte ich mir beim Pitch etwas Exp gönnen sollen, aber auf dem Feld bin ich da irgendwie nicht drauf gekommen. Die Landungen waren daher etwas
hart (und nervenaufreibend), aber das Landegestell hat das soweit mitgemacht.
So, jetzt zum Thema ßbermut tut selten gut: Akku Nr. 2
Beim zweiten Akku hat mich dann der ßbermut gepackt, und ich bin in ausreichender Höhe mal einen Looping geflogen. Wow, wie im Simulator. Als nächstes war die Rolle dran: Auch alles wie im Sim.
Dummerweise wollte ich dann noch ein paar Loopings fliegen, der Heli war dann aber schon recht weit weg und durch den Stand der Sonne nur noch schlecht zu sehen. Das Ende der Geschichte: Der ist aus grosser Höhe wie ein Stein in den Acker gekracht, weil ich nicht mehr gepeilt hab', wie der in der Luft liegt.
Schaden (was auf den ersten Blick zu sehen ist):
- Rotorblätter
- Wellen verzogen
- Zahräder hinüber
- Heckrohr
- Akku (äusserlich leicht beschädigt)
- Haube
- Paddelstange

Jetzt heisst es erstmal Wunden lecken und den Schaden bilanzieren. Meine Persönliche Absturzquote von 100% pro Flug kann jedenfalls nur besser werden

Der Absturz überschattet für mich zwar den ganzen Tag (ist ja auch kein grosses Wunder), aber etwas gutes kann ich dem heutigen Tag dennoch abgewinnen: Das Fliegen war bis zum Crash echt geil.

immer wieder aufstehen und weiter probieren. Um vielleicht mehr Gefühl für das ganze draußen zu bekommen lohnt sich bestimmt mal am Kabel (Lehrer-Schüler) zu fliegen.



und ganz schnell unten, seid dem ist es einfach drin, wie weit der Heli weg kann
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