Also:
Zu meinem Flugstatus: Traue mir mit dem Rex mittlerweile Heckschweben, Seitenschweben und ansatzweise (Rechts-)kurven zu. Die Angst vor der Maschine ist mittlerweile einem gesunden Respekt gewichen, da ich mittlerweile die Reaktionen des Helis einschätzen kann. Was mir geholfen hat:
- Der Rex 500 eignet sich hervorragend als Anfangsheli, wegen seiner Masse und der Größe, und weil er das macht, was man von einem Heli erwartet- nämlich fliegen, ohne technische Probleme (bis her)
---> AAAABBEER:
1. Stellt den Heli auf alle Fälle mit einem Kollegen zusammen ein, der sich sicher mit der Materie auskennt und laßt in, wenn möglich von dem Kollegen auch einfliegen- nur so vermeidet ihr technisch bedingte Ausfälle, durch Fehler/Unachtsamkeiten, die fast zwangsläufig auftreten, wenn man den Heli zum ersten Mal aufbaut.
2. Die Eignung des Helis als Anfängergerät klappt nur dann, wenn man ordentlich vorbereitet ist. In meinem Fall war das Sim-Koax--Blade MSR-Sim-Blade SR-Sim, Sim, Sim- und zwar so lange, bis ihr sicher Schweben und den Heli aus einigen Situationen abfangen könnt. Flugstunden sind natürlich auch ne Möglichkeit, aber bitte NIEMALS ohne jegliche Ahnung des Heliverhaltens einfach mit dem Dicken aufs Feld. Autofahren lernt man ja auch nicht einfach durch den Kauf eines Autos, selbst beim Fahrradfahren hatten die meisten von uns am Anfang Stützräder...
3. Das bringt mich zu meinem nächsten Punkt: Sicherheit geht immer ohne Kompromiss vor! Ein Helicrash ist nicht nur ärgerlich und teuer- sondern auch saugefährlich.
4. Deshalb: Geduld!! Auch wenn Videos aus dem Forum oder sonstwo aus dem Internet anspornen, immer nur das Fliegen, was man durch Vorbereitung (siehe Punkt 2) sicher beherrscht- wer noch nicht richtig Schweben kann, es aber langweilig findet, den 5ten. Akku Schwebetraining zu machen und sich hierbei nicht schon alleine am Sound der Rotorblätter oder ähnlichem erfreuen kann, sollte sich ernsthaft überlegen, ob er das richtige Hobby gewählt hat. Ich weiß wovon ich rede, bin selbst extrem ungeduldig, aber ich nehme mich zurück und trainiere stur nach den Lektionen der Helischool und bin mit dieser Vorgehensweise (toitoitoi) bisher crashfrei mit dem Dicken.
5. Versicherung ist kompromisslos Pflicht (siehe Punkt 3 und 4)
6. Zuschauer sind willkommen, aber bitte nicht als Projektionsfläche für die eigene Schw....-verlängerung (und damit dem Versuch Punkt 4 zu ignorieren) und auch immer nur hinter dem Piloten. Auch vermeintlich doofe Fragen (heute wieder die klassischen 3 erlebt: Benzin oder Akku, wie hoch, wie teuer) kann man immer freundlich beantworten- wir sind für die Aussenwirkung unseres Hobbies verantwortlich und wenn ich die gleichen Fragen zum 100sten Mal beantwortet habe, damit aber ein 10 jähriges Kind wieder n Stückchen schlauer machen konnte- dann wars mir das wert. Warum sollte ich in meiner Freizeit auch genervt reagieren?
So, das war mein Wort zum Sonntag- ääähh Mittwoch, sorry wenns länger geworden ist und in ähnlicher Form zum x-ten Mal wiederholt wird, aber ich bin der Meinung, man kann nicht oft genug auf die o.g. Punkte hinweisen.
Geh jetzt mal nach dem Lipo schauen und dann Akku Nummer 16 durchschweben....
Wünsche allen weiterhin ne angenehme und möglichst crashfreie Saison


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