wieesooo hat ein Spritzgußteil Verzüge und Toleranzen*??
Klar hat jedes Teil Toleranzen, aber ein Spritzgußteil, wenn es ordendlich gemacht ist, kann mit fast jedem spanend hergestelltem Teil mithalten.
Ich habe in meiner Zeit als Werkzeugmacher Formen für Braun Rasierer und Lego Steinen hergestellt.
Daher weiß ich, daß es an Spritzteilen nichts zu verteuflen gibt.
Ich finde mal die neuen Hauben echt gut gelungen. Beim Chassis weiß ich noch nicht - muss man mal live gesehen haben. Bzgl. New-Gear-Technology muss ich auf jeden Fall die Bedenken meiner Vorredner teilen. Wir hatten uns sowas auch schon überlegt - aber aufgrund von Bedenken aus allen Richtungen das ganze dann erstmal verworfen. Man wird sehen, wie lange die Zahnräder da laufen.
jetzt muss ich doch einmal meinen Senf dazugeben. Hochachtung und Gratulation nach Potsdam. Dies ist eine blitzsaubere Monocoque Konstruktion gestreng nach dem Motto "Form follows Function", wenige Teile die viele Funktionen erfüllen. Die Zahnradkombination ist konstruktionstechnisch die logische Konsequenz aus Lastfähigkeit und Laufruhe.
Bei diesen Helis könnte ich vielleiht doch an einen E-Heli denken
Moin!
Meine Skepsis bezgl. der Ausrichtung von Motorritzel und Hauptzahnrad rührte von praktischen Erfahrungen mit dem 200er 0,5er Modul Mikadozahnrad. Davon habe ich im letzten Jahr an die zwei Dutzend in diversen Logo-10 verbaut und die hatten alle einen Schlag in axialer Richtung von ein bis mehreren Zehntel Millimetern.
Im praktischen Flugbetrieb ist das völlig unbedeutend.
Das neue pfeilverzahnte HZ ist bei gleichem Modul viel dicker. Allein von daher könnte man einmal annehmen, daß es etwas weniger herumeiert. Egal wie, auch von 100%iger Wuchtung ausgehend, führt bei einer Pfeilverzahnung kein Weg an einem Axialausgleich eines der beiden Zahnräder vorbei, wenn das Getriebe dauerhaft funktionieren soll (http://www.ikt.rwth-aachen.de/downlo...esung09_05.pdf Seite 28) .
Das dieser permanente Ausgleich motorseitig stattfinden soll, finde ich zwar erstaunlich, aber wenn-s in der Praxis problemlos funktioniert umso raffinierter.
DAS es funktioniert, davon gehe ich bei einem geschickten Geschäftsmann wie Hr. B. aus, denn wie bereits erwähnt, bekommt man Spritzgusswerkzeuge auf dem hiesigen Maschinenbaumarkt nicht gerade hinterhergeworfen. Andersherum erinnere ich mich noch an Landesbergen 06 wo Hr. B. noch während der Autorotation eines dieser Erstschlag-L14 rief -...Zahnräder habe ich genug dabei...-
Wirklich schade ist m.E. bisher nur, dass die minimale Untersetzung nur bis 8,7 zu 1 gereicht.
Ein wenig mehr Spielraum bei der Motorenwahl hin zu geringeren Drehzahlen hätte mir persönlich sehr gefallen.
Denke allerdings so oder so, daß ich an einem der Neuen nicht vorbeikommen kann. Fragt sich jetzt nur noch wann und zu welchen Konditionen?
22er Heckrohrhalter? Dann kann man ja die billigen T-Rex 600 Rohre fliegen...,toll!
Kann natürlich sein, dass der Eindruck aufgrund der Bilder täuscht, aber viel Matrial verbindet Motor und Hauptrotorwelle nicht - oder?
Es kommt halt nicht immer darauf an, wieviel Material vorhanden ist, sondern wie geschickt alles geformt ist, um bei weniger Gewicht die gleiche Funktion oder noch mehr zu erfüllen. Man glaubt gar nicht, wieviel man durch Gehirnschmalz und moderner CAD-Software noch rausholen kann. Ich finde das neue Chassis wirklich sehr gelungen. Ich würde mal sagen, daß man einfach auf die ersten Erfahrungen warten soll, bevor man an der Festigkeit oder Steifigkeit zweifelt. Da verschätzt man sich nur zu gern. Ich finde, daß in der Mehrzahl heutiger Hubschrauberchassis nicht sonderlich viel Festigkeits-/Gewichtsoptimierung steckt, liegt vielleicht auch an der sauteuren FEM-Software. Aber wie gesagt, mal glaubt gar nicht, was mit heutiger Software grundsätzlich alles möglich ist, hab selbst schon durch mein Studium mit FEM und 3D-CAD-Software gearbeitet.
um die Lager zu wechseln musst du - den Bilder nach zu urteilen - sicher das Chassis zerlegen.
Aber: Es reicht wohl, nach dem Entfernen des Rotorkopfs und der Welle die rechte Hälfte zu lösen. Die Servos können ja drin bleiben. Das müsste deutlich einfacher gehen als beim Raptor50 und ähnlichen. Dort ist ja erst mal diese blöde Pitchwippe auszubauen.
Was mich eher interessieren würde ist, ob die Verschraubung wieder über Sechskant-Bolzen (am liebsten Alu) erfolgt oder die Chassis-Hälften direkt miteinander verschraubt werden. Letzteres macht eigentlich bei einem Heli keinen Sinn, da er ja doch hin und wieder zerlegt wird und dann sind Gewinde im Kunststoff schnell kaputt.
Metalleinsätze sind vermutlich nicht vorgesehen.
Was das pfeilverzahnte Getriebe angeht: Wenn es nicht richtig getestet wurde und die Dinger für viel Geld schnell verschleißen, kann Mikado gar nicht so schnell schauen wie der Markt das bestrafen wird.
Auf dem Pic kann man den äußeren Lagerring des oberen Domlagers erkennen. Was spräche dagegen, es einfach nach oben herauszudrücken?
Lt. Amiforum hat Hr. B. sich vor längerer Zeit ein paar A123 Zellen schicken lassen..
Auf dem Pic kann man den äußeren Lagerring des oberen Domlagers erkennen. Was spräche dagegen, es einfach nach oben herauszudrücken?
Vermutlich nichts. Ich habe vor kurzem gelesen, daß man wohl auf dem Wege bei Hirobo die Lager wechseln kann. Kann vielleicht ein Hiroboflieger bestätigen - oder auch nicht...
sondern wie geschickt alles geformt ist, um bei weniger Gewicht die gleiche Funktion oder noch mehr zu erfüllen. Man glaubt gar nicht, wieviel man durch Gehirnschmalz und moderner CAD-Software noch rausholen kann.
bin da möglicherweise etwas zu pessimistisch, da eben dies beim Logo 14 Chassis so vollkommen fehlte...
Stabiler ist mit Sicherheit eine durchgehende (Alu)Motorplatte, passt aber bei dem Konzept nicht, dann hätte der Riemen unter das Zahnrad verbaut werden müssen.
Zum Lager:
Sieht schon so aus, als müsste man die Chassishälften nicht auseinandernehmen, denke aber, dass man die Schrauben lösen müssen wird, da es sonst zu schwer wird, das Lager raus/rein zu bekommen. Wenn das lager nicht durch die Verschraubung gehalten/gepresst würde, wäre es denke ich schwer den Lagersitz aus den beiden Halbschalen mit ausreichender Passung zu fertigen.
Hallo zusammen, hab mir das teil heut mal auf der Messe angeschaut, allzuviel neues gabs ja wirklich nicht, leider...
Das chassis ist schon verwindungssteif, zumindest wie das des logo14, waren aber noch nicht alle querverbinder drin, die hiobsbotschaft ist das mann das chassis schon halbwegs zerlegen, bzw aufziehen muss um an die Lager zu kommen, schade, sonst eine gelungene Kontruktion, macht nen guten Eindruck....
Desweiteren gab´s bei JR den Airskipper 50 als E8 und den Airskipper 90 als E10 in elektroversion. Und Maniac´s für den rex, die aussehen wie SAB Blätter Sowie nen Zoom 425, Alu Kopf für den mini-titan, 3D90 Raptor std, und vorallem FP25C/40C und 30C/50C, da freut sich das Lipoherz :-)))))
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