über PMGs am Heckrotor wurde ja schon mehrmals diskutiert. Die Theorie ist dabei gar nicht so schwer. Ein rotierender Körper dreht sich immer in die Richtung aus, in der er das größte Trägheitsmoment hat. Das ist bei einer symmetrischen Propellerform immer die 0° Pitch-Ebene. Eine Auslenkung aus 0° Pitch reduziert das Trägheitsmoment und bei konstant angenommener Drehzahl die gespeicherte Energie. Die Auslenkung bewirkt 2 merkliche Reaktionen:
1) Da das drehende System die Energie konstant halten möchte, tritt bei Auslenkung aus 0° Pitch eine Blattbeschleunigung auf, das ist auch als dynamischer Blattvorlauf bekannt
2) Die Auslenkung aus 0° benötigt Energie, also Drehmoment mal Winkel. Das notwendige Drehmoment für die Auslenkung aus 0° Pitch ist umso größer, je größer die ßnderung des Trägheitsmomentes ist. Eine Verkleinerung des Drehmomentes kann man daher durch Erhöhen des Trägheitsmomentes bei 90° versetzter Achse erreichen, genau dies wird durch die PMG´s gemacht.
Das kann man auch rechnen, macht aber nur dann Sinn, wenn man das Trägheitsmoment als Funktion des Auslenkwinkels ableitet; das ist nicht ganz einfach, die Messung der Kraft ist sicher einfacher und schneller.
Das ganze tritt in der Art aber auch beim Hauptrotor auf.....

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