carbon/alu frage... Rotorblatt

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  • sl4yer
    Member
    • 22.01.2009
    • 119
    • Martin
    • 54533 Hasborn

    #1

    carbon/alu frage... Rotorblatt

    hihoo
    heute hab ich mit meinem heli eine leichte berührung mit einer hecke gehabt
    ist weiter nichts passiert... nur ein rotorblatt hat nen schaden

    jetzt die frage:
    ich hab von thundertiger ein carbon blatt....
    da das jetzt im eimer ist kann man das innenleben sehen...
    da ist ja alu drin...

    kann mich einer mal aufklären warum das alu da drin ist?bzw welche vorteile das hat?
    ist das carbon nicht steif genug?
    bzw warum macht man das nicht aus vollcarbon?

    grüße
  • Tim V
    PSG-Dynamics Teampilot
    • 12.07.2009
    • 1846
    • Tim
    • Marburg

    #2
    AW: carbon/alu frage... Rotorblatt

    Vollcarbon ist glaube ich zu teuer.
    Alu vielleicht wegen des Gewicthes.





    Tim

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    • ackerbuddler
      ackerbuddler

      #3
      AW: carbon/alu frage... Rotorblatt

      Hallo bin mir nicht sicher,aber vieleicht ist ein Rotorblatt aus vollcarbon zu teuer.

      Kommentar

      • Stephan Schrade
        Stephan Schrade

        #4
        AW: carbon/alu frage... Rotorblatt

        Hallo
        das wird Blei sein.
        Sitzt in der Nasenleiste, um den Schwerpunkt,den Vorlauf und das Blattgewicht einzustellen.

        Aus Vollcarbon ist kein Blatt.
        Das wird viel zu schwer und bringt auch für die Steifigkeit nix.

        Ciao Stephan
        Zuletzt geändert von Gast; 10.01.2010, 23:59.

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        • Deluxe1
          Senior Member
          • 27.05.2008
          • 1323
          • Philipp

          #5
          AW: carbon/alu frage... Rotorblatt

          Jep, Blei in der Nasenleiste.
          Haben bisher alle meine zerstörten Blätter gehabt.

          Gruß,
          Philipp

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          • Moskito561
            Moskito561

            #6
            AW: carbon/alu frage... Rotorblatt

            Hallo !
            Die Kohlefaser ist bei der Verarbeitung zu einem Rotorblatt wie ein Stück Stoff
            (Fühlt sich an wie Seide)
            Zerreißen kann man die Faser nicht, aber man kann
            weil es ja wie ein geflochtenes Gewebe (Karomuster) ist ,
            die Fäden raus ziehen .

            Um die Blattform zu bekommen müsste man jetzt ja eine positive oder negative Form erstellen,
            um das Gewebe drauf/rein legen zu können
            Also muss grundsätzlich ein Träger (Form) her . Schaum /Holz ect.
            Ohne Träger würde das Gewebe einfallen. (Bleibt alleine nicht Form)

            Der Harz der aufgetragen wird gibt dem Gewebe dann die Festigkeit.
            (wird gewogen ,damit beide Blätter schon mal fast das gleiche Gewicht haben)

            Die Oberfläche ist dann rau und wellig,..
            durch schleifen (Nur den Harz) und Klarlack bekommen wir dann die schön anzusehende Oberfläche.

            Das Blei gibt dem Blatt das Gewicht/Schwerpunkt.
            Ohne Gewicht würde das Blatt viel zu leicht sein.
            Durch Bohrungen/Nachfüllungen wird dann das Gewicht des Blattes ausgewogen.

            Wie die Hersteller das genau machen bekommt man nicht raus ,jeder kocht die eigene Suppe.
            Meist sind es zwei Halbschalen die zusammen gefügt werden.

            Habe mal vor Jahren selbst versucht welche herzustellen
            (Ein Freund macht das gewerblich/ K-Tech)),
            ging aber voll in die Hose,..Zeit + Material = teuersten Blätter wären da billig gewesen.

            Aber alleine der Versuch hat Spaß gemacht,
            Das geschriebene von mir ist nicht der Herstellungsvorgang ,
            es ist das was ich versucht habe,.. sollten 550er Blätter werden,..

            Hätte ich die benutzt wäre sicher noch ein Schrottheli dazu gekommen,..
            und ich mecker auch nicht mehr wenn ich 70 Euro für Blätter ausgeben muss

            Kommentar

            • sl4yer
              Member
              • 22.01.2009
              • 119
              • Martin
              • 54533 Hasborn

              #7
              AW: carbon/alu frage... Rotorblatt

              hey
              danke für die infos
              könnte natürlich blei sein... so genau hab ich mir das nicht angeschaut
              aber jetzt bin ich was schlauer

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              • tobias82
                Senior Member
                • 25.05.2007
                • 2565
                • Tobias
                • 86368 Gersthofen

                #8
                AW: carbon/alu frage... Rotorblatt

                Zitat von Moskito561 Beitrag anzeigen
                Der Harz der aufgetragen wird gibt dem Gewebe dann die Festigkeit.
                (wird gewogen ,damit beide Blätter schon mal fast das gleiche Gewicht haben)
                Das ist so nicht ganz richtig. Nicht das Harz gibt die Festigkeit. Es hält die Fasern nur in Form, schützt vor mechanischen/chemischen Schäden... Aber die Festigkeit kommt von den Fasern bzw. letztendlich dadurch, dass die Fasern in Form gehalten werden. Das Harz selbst ist sehr spröde und hält kaum Zugbelastungen aus
                Schöne Grü�e, Tobi

                Voodoo HC3-SX, Logo 600 V-Stabi, T-Rex Nitro GT-5, Protos 500 HC3-SX

                Kommentar

                • Moskito561
                  Moskito561

                  #9
                  AW: carbon/alu frage... Rotorblatt

                  Zitat von tobias82 Beitrag anzeigen
                  Das ist so nicht ganz richtig. Nicht das Harz gibt die Festigkeit. Es hält die Fasern nur in Form, schützt vor mechanischen/chemischen Schäden... Aber die Festigkeit kommt von den Fasern bzw. letztendlich dadurch, dass die Fasern in Form gehalten werden. Das Harz selbst ist sehr spröde und hält kaum Zugbelastungen aus
                  Sorry. ich verarbeite das auch jeden Tag,..
                  sehen wir es als 2 Komponenten, das eine hält ohne das andere nicht

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                  • Kottan
                    Kottan

                    #10
                    AW: carbon/alu frage... Rotorblatt

                    Jo, rau ist aber nur die Positivform; wellig sollte gar nix sein.
                    Die Positivform wird dann bis zum Exzess poliert, damit die Negativform arxxxglatt wird.
                    Der Profi (ich nicht) lackiert nämlich in die Form hinein.
                    Nach dem Entformen wird die Nasenleiste verschliffen und die Endleiste entgratet.
                    Ein Freund von mir verwendet für die Schwerpunktkorrektur 4mm Schweißdraht, von dem ein Ende in Hakenform ums Schraubenloch verlegt wird.
                    Zusätzlich werden ums Loch noch ein paar Rovings gewickelt.
                    Und der Kern ist in der Regel aus Styro; ein Holm kann auch nicht schaden.
                    Tempern wär auch noch gut, aber wer hat schon einen geeigneten Ofen.

                    Ach Gott, wenn ich das bloß selber könnte.....

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