Interessante Messungen zur Flugzeitoptimierung

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  • Marcus
    Marcus

    #1

    Interessante Messungen zur Flugzeitoptimierung

    Hallo,

    habe auf meiner Homepage neue Messungen zur Flugzeitoptimierung:

    Leistungsaufnahme und Pitch in Abhängigkeit von Drehzahl und Gewicht am Beispiel meines 3D-LRK-ECO8!

    Sehr interessant!

    Wünsche euch ein frohes Neues Jahr!

    Marcus
  • Marcus
    Marcus

    #2
    Interessante Messungen zur Flugzeitoptimierung

    Hallo,

    habe nun die Messungen mit 1200mm Rotordurchmesser ebenfalls auf der Homepage.

    Habe dort auch 2 Fragen gestellt, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen ?


    MfG
    Marcus

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    • Marcus
      Marcus

      #3
      Interessante Messungen zur Flugzeitoptimierung

      Na Leute, was ist denn los !?

      Habt Ihr keine Antworten, Vermutungen oder Ratschläge auf die zwei Fragen auf meiner Homepage ?

      Wäre wichtig für mich ein wenig Feedback zu erhalten, da die Ergebnisse in meinen neuen Heli &acuteRAGONFLY´ einfließen sollen !

      Da ich noch nicht 3D-fliegen kann, weiß ich nicht ob sich ein größerer Rotordurchmesser nachteilig auswirkt.

      Zwar wird der Heli theoretisch bei einem größeren Rotordurchmesser träger, allerdings ist auch die Rotordrehzahl geringer, was eventuell wieder helfen könnte!

      Außerdem gibt es viele 3D-Helis mit noch größerem Rotordurchmesser!

      Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen!

      MfG
      Marcus

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      • ServTech
        ServTech

        #4
        Interessante Messungen zur Flugzeitoptimierung

        Hallo Marcus,
        zu Deinen zwei Fragen weiß ich leider keine Antwort. Mich würde aber noch was anderes interessieren. Mein ECO 8 wiegt ca 1770 Gramm und hat die Holzblätter drauf. Wenn ich ihn jetzt mit 1150 1/min fliegen wollen würde, dann bräuchte ich einen Schwebepitsch von ca 8.5 Grad. Habe ich da überhaupt noch Pitchreserven zum abfangen. Ich kann mich erinnern, als ich noch mit Trainingslandegestell mal zuschnell abgestiegen bin, konnte ich ihn mit 1200 1/min kaum abfangen. Ich hatte das Gefühl da reist die Stömung ab. Damals hatte ich einen Schwebepitch von ca. 7,5 Grad.

        Gruß Thomas

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        • Martin Achter
          Martin Achter

          #5
          Interessante Messungen zur Flugzeitoptimierung

          Servus Marcus!

          Zitat aus Deiner hp:

          "Fliegt man mit niedriger Rotordrehzahl, benötigt man mehr Pitch, um die gewünschte Auftriebskraft zu erreichen.
          Durch die niedrigere Drehzahl wird weniger Energie in die Rotation gesteckt, folglich benötigt man eine geringere Leistung um die gleiche Auftriebskraft zu erzeugen.
          Deshalb muß ein Langzeitflug mit niedriger Drehzahl und hohen Pitch-Werten geflogen werden.
          3D-Kunstflug ist jedoch nicht möglich, da keine ´Pitchreserven´ vorhanden sind."

          Damit bin ich nicht ganz einverstanden!!! Bei hoher Drehzahl und niedrigem Pitch muß der Motor pro Umdrehung weniger Kraft aufwenden, sich dafür öfters in der selben Zeit drehen, als bei mehr Pitch und geringer Drehzahl. Der gesamte Auftrieb ist jedoch immer der selbe. Immerhin muß in der selben Zeit die selbe Leistung erbracht werden um den Heli am schweben zu halten.

          Diese Kurven hängen eher vielmehr von den Drehmoment- und Leistungskurven Deines Motors ab. Dein Motor hat irgendwo einen optimalen Punkt was den Verbrauch anbelangt. Dieser hängt von der Drehzahl und der abgegebenen Leistung ab. Deshalb spielt auch der Rotordurchmesser keine unerhebliche Rolle. Durch das ßndern des Durchmessers kannst du das optimale Drehmoment am Motor bei einer bestimmten Drehzahl einregeln.

          Beispiel Auto:

          Dein Wagen hat bei ca. 80 - 120 km/h den niedrigsten Verbrauch pro Kilometer, was bedingt ist durch das optimale Gleichgewicht aus Drehzahl, Fahrtwiderstand und Drehmoment. Beim Hubi ist das eigentlich genauso, wobei dort der geringste Verbrauch pro Zeit (nicht pro Strecke) erreicht werden soll.

          Ich hoffe diese neue Sichtweise bringt Dich in deinen Forschungen Vorann. ßbrigens kann man den optimalen Rotordurchmesser / Drehzahl / etc. relativ genau im Vornherein berechnen, wenn Du eine exakte Motorkennlinie hast... Aber ich denke das übersteigt jeglichen Aufwand...

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          • Marcus
            Marcus

            #6
            Interessante Messungen zur Flugzeitoptimierung

            Hallo,

            @Thomas:
            Ob du noch Pitchreserven zum abfangen hast hängt zunächst einmal von deinem Maximal-Pitch ab.
            Am Besten versuchst du mal mit 1150rpm abzuheben, dann wirst du merken ob bei Voll-Pitch noch schnelle Höhengewinne möglich sind. U. U. kommst du nicht mal aus dem Bodeneffektschweben heraus.
            Beim Abfangen stellt sich auch die Frage mit welcher Geschwindigkeit dein Heli fällt und welche Höhendifferenz von Beginn des Abfangens noch erlaubt werden kann.
            Du brauchst so viel Pitchreserve, dass du dich noch sicher fühlst, und nicht bei jedem Landeanflug Angst haben mußt, dass der Heli zu schnell sinkt!

            @Martin:
            Ich denke, dass du ein stückweit recht hast. Die Motorkennlinien müssen berücksichtigt werden.
            Allerdings habe ich den Motor für 12 Zellen dimensioniert (laut Torcman, und die müssen es ja wissen).
            Die Messungen wurden bei ca. 18V durchgeführt.
            Diese Spannung liegt weit überhalb der Nennspannung eines 12-Zellen Akkus, d.h. meine Optimale Drehzahl liegt eigentlich wesentlich höher, als die Drehzahl auf die der Motor ausgelegt ist.
            Bei niedriger Rotordrehzahl liegt die Drehzahl noch weiter vom Optimum weg, also müßte doch die Leistungsaufnahme bei den größeren Blättern steigen, oder nicht?

            Wahrscheinlich spielen beide Effekte eine Rolle, jedoch denke ich dass aufgrund der obigen Begründung die Motorkennlinien eine untergeordnete Rolle spielen.

            Außerdem braucht mein Auto bei 60km/h wesentlich weniger als bei 120km/h ;-)

            MfG
            Marcus

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            • philipph
              philipph

              #7
              Interessante Messungen zur Flugzeitoptimierung

              Hallo,

              ich glaube nicht, dass bei niedriger Drehzahl die gleiche Leistung zum Schweben gebraucht wird, wie bei einer hohen Drehzahl. Dazu sollte man ersteinmal wissen wie sich der Luftwiederstand an einem stärker angestellten Profil entwickelt, also wie hoch der Wirkungsgrad eines Rotorblattes bei 5 oder 8.5° ist. Ich würde mal schätzen, dass ein stark angestelltes Blatt mehr Verwirbelungen erzeugt, und daher mehr Leistung bei selbem Auftrieb "schluckt".

              Philipp

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              • Marcus
                Marcus

                #8
                Interessante Messungen zur Flugzeitoptimierung

                Hallo Philipp,

                die Diagramme auf meiner Homepage zeigen, dass es bei einem Langzeitflug sinnvoller ist mit hohem Pitch und dafür geringerer Drehzahl zu fliegen, da hier weniger Leistung benötigt wird.
                Also ist der Wirkungsgrad bei niedriger Drehzahl und hohem Pitch höher.

                Meine Vermutung ist, dass es wichtig ist mit niedriger Drehzahl zu fliegen, um die Rotationsenergie gering zu halten und damit den Wirkungsgrad des Systems zu erhöhen.
                (Alleine schon das beeindruckend leise Fluggeräusch bei 850rpm ist doch ein Zeichen dafür!)

                Allerdings beantwortet dies noch nicht die beiden Fragen auf meiner Homepage!!!

                Grüße
                Marcus

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