Dauerautorotation

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  • WiWo
    WiWo

    #1

    Dauerautorotation

    Hallo Zusammen! (an alle Querdenker)
    Habt Ihr eigentlich schon mal Erfahrung im Dauerautorotationsflug im Hangaufwindbereich gemacht?
    Wenn ja, welche?
    Wie sieht die ideale Maschine aus, um das zu perfektionieren?
    Laßt mal hören
    VG
    PS: Oder überlegt Ihr noch immer, ob Ihr Euren Namen hier eintragen sollt?
  • Wings Only
    Senior Member
    • 24.11.2002
    • 1057
    • Rudolf

    #2
    Dauerautorotation

    Hi,

    von einem Flächenflieger brainstorming-artig quergedacht:

    Gyrokopter mit Blattsteuerung ohne Heckrotor, aber mit gyrokopterüblicher Heckflosse. Als weiter zu verfolgender Denkansatz.

    Gruß, Rudolf
    http://MX16.html Last Update März 2012

    Be happy, Rudy

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    • Stefan Dorn
      RC-Heli TEAM
      • 15.03.2001
      • 2709
      • Stefan

      #3
      Dauerautorotation

      Hi,

      und man könnte glatt 350 Eus für den Motor sparen

      Schönen Gru�
      Stefan

      Kommentar

      • Dieter F. Heinlin
        Dieter F. Heinlin

        #4
        Dauerautorotation

        Und den Sprit auch!
        Vielleicht ein "kleines E-Motörchen" um auf "Drehzahl" zu kommen...
        Es wird jedoch empfehlenswert sein, vorher ein "Fernglas" und gutes "Schuhwerk" anzuschaffen!

        [ ] S-Schlag-Blätter Lang, Tief, Schwerpunkt weit Außen

        Kommentar

        • Heliwuif
          Heliwuif

          #5
          Dauerautorotation

          Vergesst nicht das Gewicht, was dann wegfällt

          LG Wuif

          Kommentar

          • H. Peter Lienhardt
            H. Peter Lienhardt

            #6
            Dauerautorotation

            nein, nein Dieter

            Hangsegeln mit Hilfsmotor ist doch nur was für ´Hochzeitstag-Merker´

            Kommentar

            • Dieter F. Heinlin
              Dieter F. Heinlin

              #7
              Dauerautorotation

              Hallo H. Peter,
              und wie soll der "ROTor" ins Drehen kommen "beim Start"?

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              • WiWo
                WiWo

                #8
                Dauerautorotation

                Eigentlich alles nur eine Rechenaufgabe:
                Wie groß schätzt Ihr das geringstmögliche Sinken während einer Autorotation ein (leichter E-Heli)? Welche Hangaufwinde werden am Hang normalerweise noch geflogen?

                Müßte also zu schaffen sein! 4 Stunden Flugzeit mit dem E-Heli sind da ein Klax. Juchhu!

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                • martin_fuerst
                  RC-Heli TEAM
                  • 12.06.2001
                  • 4042
                  • Martin
                  • Wolkersdorf/Wien/Markgrafneusiedl

                  #9
                  Dauerautorotation

                  Hi WiWo,

                  Bin meinen Eco8 schon am Hang geflogen, ist ein
                  seltsames Fluggefühl, wenn der Heli plötzlich mit
                  Pitchwerten, mit denen er sonst runterkommt noch
                  fliegt oder fast keine Höhe verliert
                  Ok, ist keine "Dauerautorot" gewesen, aber trotzdem
                  ganz lustig mit längeren Flugzeiten als in der Ebene
                  Testgelände: Trattberg als Alternative zum 6m Segler

                  LG
                  Martin
                  Wettbewerbsklasse J4F​

                  Kommentar

                  • WiWo
                    WiWo

                    #10
                    Dauerautorotation

                    Sag Euch ja, Männer - das funzt!

                    Kommentar

                    • Flying Eye
                      Flying Eye

                      #11
                      Dauerautorotation

                      Ihr habt ja Ideen, da kommt kein Mensch drauf........

                      Kommentar

                      • Wings Only
                        Senior Member
                        • 24.11.2002
                        • 1057
                        • Rudolf

                        #12
                        Dauerautorotation

                        Guten Morgen Alle,

                        als Zusammenfassung Eurer Postings straight ahead und nix quergedenkert:


                        -Negativer BlattEINstellwinkel für quasistationäres Autorotieren =] Tragschrauber (Gyrokopter, Autogyro).

                        -Blätter können viel breiter und kürzer als Heliblätter sein.
                        Ausserdem können sie durch Wegfall des Rückenflugs aerodynamisch geschränkt sein wie ein Propeller.

                        -Rotor-Vordrehen mittels Motor nicht notwendig, schräg nach hinten in den starken Wind der Hangkante, am besten in einer "Düse" halten beschleunigt den Rotor bis zum Anliegen der Strömung,

                        -dann Start einige Meter VOR der Hangkante im aufsteigenden Luftstrom mit horizontalem Rotor.

                        -Alternative: gefesseltes Hochdrehen auf einer Startvorrichtung im schrägen Aufwind mit Schnurauslösung der Halteklemme: "Startvorrichtung": gut verankerter möglichst langer Stock.

                        -Schlepp- oder Bungee-Lösungen nach befriedigendem Hochdrehen denkbar.
                        (Die Erprobung des Westermayerschen Tragschraubers vor ca 40 Jahren erfolgte ausschließlich im Autoschlepp ohne Rotor-Vordrehen.)

                        -Gyrokopter mit Druckluftschraube ist natürlich auch eine Möglichkeit. Damit würde aber der Vorteil der Leichtgewichtslösung verloren gehen.

                        Bemerkungen:

                        -Manntragende Autogyros drehen den Rotor NUR zwecks Verkürzung der Starstrecke vor. Die Abhebe-Drehzahl entsteht rein aerodynamisch, ausgekuppelt und gegendrehmomentfrei.
                        Deswegen auch die Neigung der Rotorebene nach hinten. Das ergibt dann einen aerodynamischen ANstellwinkel bei negativem EINstellwinkel.

                        -Einmal gabs schon so was ähnliches als (ungesteuertes?) Modell.

                        -Als relativ billiger Versuchsträger MIT Druckschraubenantrieb bietet sich für die Montage eines Autorotors einer der diversen Rogallodrachen ("Skyflex 2002" etc.) fast zwangsläufig an. Der hat zwar nicht die Not-Durchstartfähigkeit eines echte Hubis aber kostet ca. 1/10 bei dramatisch verringerter Bruchgefahr im strukturierten Gelände.

                        Wenn mir noch etwas einfällt, werde ichs nachtragen.

                        NACHTRAG: Den falschen Begriff "negativer ANstellwinkel" korrigiert auf ".... EINstellwinkel"

                        Der Anstellwinkel ist im Flugfall natürlich im aufsteigenden (oder/und durchfließenden) Luftstrom immer POSITIV. Sorry für Flüchtigkeitsfehler.
                        http://MX16.html Last Update März 2012

                        Be happy, Rudy

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                        • Steffen Graap
                          Steffen Graap

                          #13
                          Dauerautorotation

                          Hallo

                          Ich will auch meinen Senf zu diesem Thema beitragen.
                          Wie wäre es mit einer Startplattform auf der sich ein E-Motor befindet, der mit der Hauptrotorwelle über eine 6-Kant-Verbindung (z.B. vom Starter) verbunden ist. Wenn der Rotor auf z.B. 1800 Umdrehungen ist gibt man Pitch und kann mit der Rotorenergie in den Aufwind schweben und dort mit dem Aufwind den Rotor weiter am drehen halten. Man spart sich das Gewicht für Getriebe und Motor und kann trotzdem wie gewohnt abheben.

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                          • WiWo
                            WiWo

                            #14
                            Dauerautorotation

                            Glaube, das ist es! :]
                            Da sieht man mal wieder die Fantasielosigkeit unserer Hersteller! :rolleyes:

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