Warum Heckwirkung drehzahlabhängig?

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  • Viktor
    Viktor

    #1

    Warum Heckwirkung drehzahlabhängig?

    Hallo,

    unter anderem habe ich hier gelernt, dass die Drehzahl des Hauptrotors nicht unterhalb eines gewissen Wertes liegen darf, damit der Heckrotor genügend Kraft entfalten kann, um das Heck am wegdrehen zu hindern.

    Verstehen tue ich das aber nicht: Die Drehzahl der beiden Rotoren ist ja proportional zueinander und intuitiv würde ich sagen, dass das Drehmoment des Hauptrotors und dessen Drehzahl genauso ein festes Verhältnis haben, wie die Kraft des Heckrotors und dessen Drehzahl.

    Kann mir jemand sagen, wo mein Denkfehler liegt?



    Gruß

    Viktor
  • TheManFromMoon
    Gesperrt
    • 23.09.2005
    • 1633
    • Christian
    • 23714 Bad Malente

    #2
    AW: Warum Heckwirkung drehzahlabhängig?

    Moin Viktor,

    das ist ganz einfach: Du hast den Pitch vergessen!

    Je mehr Pitch desto größer die nötige Heckwirkung.
    Zum schweben mit hoher Drehzahl braucht man nur wenig Pitch.
    Zum schweben mit niedriger Drehzahl braucht man viel Pitch.

    Viel Pitch = viel Drehmoment

    Viele Grüße
    Chris

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    • dnL
      dnL

      #3
      AW: Warum Heckwirkung drehzahlabhängig?

      Jenau Was du ausgleichst ist ja nicht die Drehzahl sondern das Drehmoment. Sonst bräuchten wir ja keine Pitchverstellung am Heckrotor

      Kommentar

      • dl7uae
        dl7uae

        #4
        AW: Warum Heckwirkung drehzahlabhängig?

        Irgendwie hat er aber Recht. Mehr Drehzahl am Hauptrotor bei gleichen Blättern, identischem koll+zykl. Pitch ...--> mehr Drehmoment, was der HR auszugleichen hat.

        Mehr Drehzahl am Heck bei gleichem Anstellwinkel der HR-Blätter und gleichen Blättern ... --> mehr Wirkung des HR.

        Ob das Verhältnis nun mit Drehzahländerung konstant bleibt zw. beiden Rotoren ... - weiss der Geier.

        Tom

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