Is blöd gelaufen heute - gerade is mir mein 450 Rex runtergefallen. So wie es aussieht war wohl die Spannung des Antriebsriemens zu schwach.
Sieht nach dem Absturz so aus. Der Riemen ist runter, das Heckrohr aber noch gerade. Kommt wohl davon, wenn man auf zu viele Leute hört. Einer erklärt mir: Spann das Ding richtig an! Ein Anderer: Nur nicht so fest, sonst fliegt Dir das Zahnrad um die Ohren.
Frage an die Fachleute: Wie ist denn nun die richtige Spannung und wie stellt man Sie fest?
Am 500 er hab ich den Riemen so stramm, dass ich mit dem Finger den Riemen durchs Chassis so ca 3-4 mm ohne Gewalt eindrücken kann, ist schwer zu beschreiben ... muss man im Gefühl haben. Ich schaffe es nicht den Riemen einseitug zusammenzudrücken. Passt seit ca 60 Flügen. Das Heckrohr sicher ich am Chassi noch mit etwas Sekundenkleber, so kann das Rohr nicht reinrutschen und ich musste auch noch nicht nachspannen.
hi,
mir ist heute etwas ähnliches passiert. nach letztem akku im gemütlichen landeanflug: heckriemen reißt! der ist grade mal 4 wochen alt und einer dieser super tollen htr dinger (kevlar verstärkt).
So ein scheiss,als nächstes wieder neopren!
die Philosophie um die korrekte Spannung des Heckriemens ist auch nicht ganz einfach. Ich
versuche es dir mal auf einem kleinen exkurs in die Welt der Zahnriemen zu erklären.
Ich gehe davon aus das du den Neoprene-Zahnriemen verwendet hast.
Die erforderliche Spannung eines Zahnriemens ergibt sich aus unterschiedlichen Faktoren:
- Material des Zahnriemens
- Anzahl der Bander innerhalb des Zahnriemens
- Flankenform der Zähne
- Umschlingungswinkel von Antrieb- und Abriebsrad
Also, wir haben einen Neoprene-Riemen verbaut. Dieser ist 1-Bändig aufgebaut. Dieses
Band besteht aus Glascord. Dieses Material läßt keine Dehnung zu. Die Riemen längt sich
demnach nicht, eher verschiebt sich eine Befestigung. Die Zahnform ist klassisch
Trapezförmig. Der Umschlingungswinkel an beiden Rollen beträgt genau 90°
Daraus lässt sich dann schon die korrekte Spannung berechnen, nur messen kann man sie
eben nicht. Aber auch dieses Problem läßt sich lösen:
Ein Zahriemen muss bei diesem optimalen Aufbau keine hohe Spannung haben. ßber die
Verdrehbarkeit des Riemens kannst du die Spannung wesentlich ganauer prüfen als durch
das zusammendrücken.
Der Riemen sollte sich ohne Druckeinwirkung um 90 ° unmittelbar vor dem Heckrohr verdrehen
lassen. Spanne ihn so "stark" das du ca auf diesen Winkel kommst, eher etwas darunter.
Mit diesem Wert bekommst du eine Spannung, die zumindest in meinem 450`ger bis jetzt
300 Flüge überlebt hat.
Diese Basis gilt jedoch NUR für den T-Rex 450 !!!
Also ich kann den orangen Kevlar verstärkten Riemen nur empfehlen. Einfach so stramm spannen, dass er sich bei bei mittelfestem Druck kurz hinter der Heckrotor-Antriebseinheit nur mehr so ca. 2-3 mm eindrücken lässt. Und wenn der reisst, dann wurde er vor oder beim Einbau mit Sicherheit geknickt - knicken mag der nämlich gar nicht. Meiner läuft schon ewig und hat auch schon diverse Abstürze ohne jeglichen Zahnausfall überlebt.
nach letztem akku im gemütlichen landeanflug: heckriemen reißt! der ist grade mal 4 wochen alt und einer dieser super tollen htr dinger (kevlar verstärkt).
So ein scheiss,als nächstes wieder neopren!
Haste den vielleicht mal irgendwie leicht geknickt? Sollte man nämlich tunlichst vermeiden.
Dann ging es dir nun wie mir bei meinem letzten Flug
Ich weiß auch nicht.
Meine Ersatzteile sind nun da und ich werde am Wochenende wieder fliegen.
Habe Neopren und den "tollen" Orangenen.
Werde glaub nun mal den Neopren einbauen.
@randyandy:
das weiß ich. ich hab den riemen sicher nicht geknickt!wenn überhaupt muss das vorher passiert sein.der kam aber sehr gut verpackt von freakw... zu mir.eigentlich kann ichs mir nich vorstellen. mir ist im nachhinein noch eingfallen,dass der heli seitdem riemen komische rasselgeräusche gemacht hatte...vielleciht hing das zusammen.
auf jeden fall hab ich ihn grade wieder fertig aufgebaut (mit neopren),und werde ihn später durch die lüfte fetzen *froi*
das wichtigste ist immer...nicht aufgeben nach nem crash!Dann klappts auch mim heli
Hi Hubiflieger,
kurz und knapp.
hatte die gleichen Probleme mit dem ständig gelösten Riemenantrieb.
Rasselgeräusch, größerer Verschleiß ect ect....
Heckrohr ausbauen, mit Teppichklebeband (eine Lage reicht)umwickeln und wieder einbauen, Riemen spannen Seitenteile festziehen fertig.
Das Rohr kann sich weder verdrehen noch in die eine oder andere Richtung rutschen. Die Riemenspannung bleibt so wie eingestellt.
Hält in meinem Verbrennerheli seit Monaten perfekt.
Probierts doch einfach aus!! Freue mich, wenn`s mal positive Rückmeldungen gibt!!
der Kevlarriemen darf nie geknickt werden.....das machts bissl schwieriger ihn einzubauen. Ebenso muß man darauf achten das die beiden Riemenräder keine scharfen Kanten haben an denen sich der Riemen quasi aufribbeln könnte.
Und da der Riemen ja Kevlarverstärkt ist, dehnt er sich auch so gut wie nicht und muß demnach wohl sehr doll gespannt werden. Steht in keinem Vergleich zum Originalen und dem Neopren! Ich habe meinen Kevlar schon lang drin und bei hohen Drehzahlen.
Ne ist leider die einzige Möglichkeit. Im Prinzip ja sehr einfach aber auch schon etwas lästig.
Bei meinen 600 Rexchen haltet das Rohr ziemlich gut in der Halterung. Da läßt sich der Reimen nur schwer spannen. Interesanterweiße wird er trotzalledem mal locker. Und einer ist in nen Rumpf verbaut. Da ist das dann noch blöder.
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