Ich möchte euch mal erzählen was mir nach einem Crash wieder mal aufgefallen ist. Es handelt sich um einen Eigenbauheli, dessen Heckeinheit fast baugleich mit der des NT ist. Ich habe da 2 Radiallager und ein Axiallager in einem Alu Blatthalter verbaut, wobei das ganze durch einen Sicherungsring gehalten wird.
Nun habe ich ein 601er auf dem Heck, das mich jedoch nie richtig überzeugen konnte, weil es nicht so knackig eingerastet ist. Halten tut es bei z.B Rückwärtsfahr aber ganz gut. Nun nach einem Absturz wollte das ganze gar nicht mehr hinhauen, Heck toal mist, da hab ich mir nach vielem rumsuchen gedacht prüfe mal die ganze Heckeinheit wenn sie läuft. Mittels Riemenscheibe einer selbst gebauten Halterung und einem 540 er EMotor habe ich das dann getan. Erkenntnis: Nicht zu glauben was für Kräfte man am Heckumlenkhebel braucht um die Blattverstellung zu machen. Nun kenn ich diverse Berichte über Propellermomentgewichte, etc.. wobei ich damit noch ein paar Versuche machen will, aber mir geht es um die Aerodynamischen Kräfte! die sind je nach Blätter wirklich gewaltig! ich habe mal um sicherzugehen die Heckeinheit ohne Blätter laufen lassen, und die geht leichtgängig, man merkt aber doch das der Hebel immer in die Mittelstellung will. Mit Blättern wirds dann gewaltig! man muss richtig am Hebel ziehen um noch Anstellwinkel zu produzieren, und ich glaube nicht das ein 2 Kg Servo das noch kann, zumal die Servos ja unter Last dann auch noch viel langsamer sind. Ich habe festgestellt das dickere Blätter bei recht wenig anstellwinkelängerund schon viel Schub bringen und (noch) relativ wenig Kraft brauchen. Das ist bei anderen Blättern (dünnere) ganz anders. Die bringen bei wenig Anstellwinkel noch nicht viel Schub, brauchen aber ordentlich Kraft, was mich total überrascht hat. Frage Meinerseits : Wer baut relativ dicke Kunststoffblätter?? lg Babyhermann und was ist eure Erfahrung?
