Für meine Lockheed passt's gar nicht: 4,5 kg, 1,56 m, Schwebegüte 0,6, Flugstil 4, 37 V, 4.000 mAh, 80 % ... soll lt. der Berechnung für 6,3 Minuten gut sein, ich fliege aber eher 12komma mit 3.200 mAh bzw. 10komma mit 2.600-2.800 mAh.
das Setup wundert mich jetzt aber sehr, nichts desto trotz ist der andere Rechner, den du gefunden hast auch nicht schlecht. Aber es ist doch auch interessant, was ein paar Zentimeter längere Rotorblätter ausmachen können. Ich hoffe das geht damit.
Zurück zu deinem Setup:
4,5 kg
1,56 m
Das ist natürlich ein gutes Stück von Hubschrauber.
Bei der Transformation der Gleichungen, die für echte Hubschrauber gelten, auf Modellhubschrauber, habe ich den Flugstilfaktor eingeführt. Den kennt die Theorie für Großhubschrauber gar nicht. Für diese sollte der immer 1 sein. Bei der Größe deines Hubschraubers muss man da dann wohl auch schon Anpassungen machen.
Was für Manöver fliegst du denn?
Danke auf jeden Fall!
Gruß
Christian
EDIT: Ich hab gerade mal auf deine homepage geguckt, da schreibst du von anderen Akkus. Mit welchen Akkus (genaue Bezeichnung) schaffst du denn die >10 min?
Meine HP ist nicht mehr ganz aktuell, aber die Klasse Heli ist halt das, was "früher" Modellhubschrauber waren, also was mit 10 ccm Zerknalltreiblingen ("60er Größe") angetrieben wurde ... nicht die Toys'r'Us Klasse
Der Heli ist "innendrin" ein Silence von VARIO mit Tango 45-06, Jazz 55-10-32, 10s2p ThunderPower Prolite mit 4 Ah und wiegt so nackig als Trainer flugfertig mit symmetrischen 680er Helitec-Latten und rigid mit VStabi 3,7nochwas kg.
Außenrum ist eine Graupner Lockheed 286 h, so wiegt das Gerätle eben 4,5nochwas kg.
Geflogen wird (fast) alles, Turns, 540s, Loops bis der Arzt kommt, Rollen, bissle Rücken, stationäre Rollen (dabei ist mir zuletzt die Kabinenverglasung in den Rotor gefallen ), Flips ... also nicht soo zaghaft. Auch nicht ganz artgerecht ... kann auch schweben
Vermutlich passt Deine Berechnung auf einen gewissen Wertebereich optimal, darüber hinaus wird's halt zu ungenau (wertfrei gemeint, gibt ja einige mathematische Anwendungen, wo das so ist).
Meine Akkus haben jetzt die 2. Saison durch und sind relativ ausgelutscht, aber 9-10 Minuten mit 2,6-2,8 Ah Entnahme fliege ich immernoch ohne nennenswerte Drehzahleinbrüche, dann wird's inzwischen halt (leider) eine Quälerei. Nächstes Jahr brauch' ich neue.
Mit dem Silence bin ich aber (da ist meine HP noch aktuell) mit 30 x 3300er NiMHs schon an die 15 Minuten rangekommen, mit 2000er bzw. 2400er NiCds an die 10. War noch zu Kampfschweber- und Unsicher8erfliegerzeiten und mit S-Schlag, rigid.
da muss ich dann wohl ein bissel einschränken bzw. noch ein wenig basteln.
@ Markus: Ein E700 sagt mir leider gar nix (du hast mich enttarnt ... )
Aber eine Schwebegüte von 1 ist natürlich nicht möglich, du solltest eher beim Flugstil rumspielen, wie gesagt diesen Faktor hab ich selber reingepackt und der muss nun wohl auch die Größe mit einrechnen, wie es sich bei Eddis Hubschrauber gezeigt hat.
Hallo Christian,
Bin eben auf Dein Flugzeitrechner aufmersam geworden,und musste in gleich testen.
Muss Dir ein Lob aussprechen, das Ding stimmt genau,fliege einen 6ooer Rex mit Tango 45-10
8S FP 3700 i=14,16 2100U/min am Kopf durch sämtliche F3C Figuren. (Ohne Schwebeflug.)
Hier war es: www.rc-heli-fan.org/viewtopic.php?p=172174
Der Beitrag von Yogi149 (Jürgen Behrens).
Vielleicht hilft es ja bei der Entwicklung eines universellen Excel-Brechnungsprogramms für Helis.
Kannst ja einfach mal anfragen...
Ich hatte seinezeit auch schon mal versucht, ein Berechnungs / Auslegungssheet zu entwerfen um mir ein Werkzeug für die grundsätzliche Auslegung eines E - Antriebs zu haben.
Wenn man hier die entsprechenden Werte ( einheitenrichtig ! ) einträgt, kann man für sehr unterschiedliche Motoren , ßbersetzungen , Akkus und Helis ganz gute, auf der sicheren Seite befindliche Ergebnisse erhalten.
kannst ja mal rein schauen !
PS:
Wichtig ist hier natürlich den Flugstil und die Lastspannung der Akkus vernünftig abzuschätzen!
Berechnung stimmt exakt für die Parameter meines 450 XL mit 300 W Serien-Motor!
Hatte den durchschnittlichen Leistungsbedarf vor einigen Wochen auch anhand der Praxis-Flugzeiten/Stromverbräuche ausgerechnet, und kam auf 140 Watt. Das Tool auf 137. Bei 11 Minuten Flugzeit / 80 % Entladung.
Tool wurde sofort abgespeichert und Link auf diese Seite an Freunde verschickt, denn: Solche Tools braucht man!
Ich hab mir das mal angeguckt, die Berechnung hat nur einen gravierenden Fehler, die Schrauben, die die Rotorblätter halten, werden gar nicht, bzw. nur geringfügig auf Zug belastet. Viel größer ist die Belastung auf Biegung. In diesem Forum wurde auch schonmal über die Scherkräfte an der Schraube geschrieben:
Dabei sind die Scherkräfte auch um einiges geringer, wenn überhaupt vorhanden. Wenn eine Schraube an dieser Stelle versagt, dann mit größter Wahrscheinlichkeit aufgrund der Biegebeanspruchung.
Das ist alles gar nicht so leicht zu sagen, was genau dort passiert. Auch nach einem Maschinenbaustudium
@Wilfried:
Sehr schöne Tabelle, da hast du wohl deutlich länger dran gesessen als ich
Gerade die Reglereinstellung, finde ich interessant, da fehlen mir halt noch alle möglichen Erfahrungen. Ich hab sie mir auch gleichmal gespeichert.
Nur finde ich es Schade, dass du bei dem Leistungsbedarf auch mit den Erfahrungswerten arbeitest. Ich wüßte gerne wie die sich in Abhängigkeit vom Rotordurchmesser verhalten.
@Thorsten:
Danke, danke,... na klar an alle verteilen. Mit den Erfahrungen die ihr damit macht und hier posted, kann ich es dann hoffentlich noch weiter verbessern.
@all:
Gibt es denn Erfahrungen, die die Abhängigkeit der Flugzeit vom Rotordurchmesser (bei gleichem Gewicht und Flugstil) aufzeigen?
Ich hatte bei der Fliehkraft an die Zugkräfte gedacht, die auf die kleinen M2 Schrauben wirken, die die Blattlagerwelle mit den Blatthaltern verbinden.
Durch die jeweilige 2fach Lagerung treten an dieser Stelle IMHO keine Biegekräfte auf.
Ich fand die Tabelle deshalb so interessant weil ich nicht damit gerechnet hatte, dass am kleinen Rex rund 40kg an den kleinen M2 Schrauben ziehen.
Ich hab mir daraufhin mal 12.9er bestellt.
Zitat von goimagog
@ FlyFrog:
...
Das ist alles gar nicht so leicht zu sagen, was genau dort passiert. Auch nach einem Maschinenbaustudium
...
Jahrelang studiert und dann immer noch keine Ahnung, das haben wir gerne
... ich bin schon gespannt was Du noch so an interessanten Berechnungstools für uns bastelst
Zum bessern Verständins solltest du den ganzen Hubschrauber mal um 90° um die Rollachse drehen. Jetzt stellst du dir vor, dass dort ein Rotorblatt dran hängt das meinetwegen 40 kg wiegt. Dabei wird die Schraube nach unten hin verbogen. Sie hängt an der Stelle des Rotorblattes wahrscheinlich so um die 50 µm durch, je nach Schraube.
Von Zug wäre die Rede, wenn du eine Schraube durch ein Loch steckst und unten 40 kg dran hängst.
Allerdings muss ich zu deinem Recht sagen, dass Biegung nix anderes als Zug auf der einen Seite und Druck auf der gegenüberliegenden ist. Der Fall heißt trotzdem Biegung.
Wenn es dich genauer interessiert, dann such mal in Fachliteratur nach einer beidseitig festeingespannten Lagerung. Das kommt dem ganzen recht nahe.
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