Hallo,
ich möchte mich mal erkundigen, wieso wird bevorzugt der Hilfsrotor - Paddle unterhalb der Rotorblätter verbaut,
(bei den Raptoren ist es immer so) bei Hirobo ist es oben und unten angebracht. Eigentlich müssten sie doch unterhalb
der Rotorblätter sitzen, wegen der besseren Anströmung. Warum wird es auch oberhalb der Rotorblätter angebracht.
(Siehe Heli von Rüdiger Feil)
wenn Du die Möglichkeit hast die aktuelle "ROTOR" zu bekommen, dann lies Dir mal bitte den Beitrag über Tuning-Paddel für Raptor 50/90 durch.
Ich galube ob die Hilfsrotorebene nun oben oder unten ist, ist sicher vom Hersteller konstruktiv so gewählt. Die Anlenkung der Ebene ist jedoch recht verschieden.
Wie gesagt, am besten mal lesen.
eine unten liegende Paddelebene dürfte den konstruktiven Nachteil mitsichbringen, dass der Rotorkopf ein weiteres Loch benötigt (um die Stabi-Stange hindurch zu bekommen). Dementsprechend muss die Mimik etwas kräftiger ausfallen, da an ihr ja der Hubschrauber hängt. Der Vorteil dürfte eine kompaktere Bauweise sein was im Ergebnis also keinen Unterschied macht.
Aerodynamisch oder wie man spricht, dürfte sich auch keine Unterschied einstellen. Allenthalbe hört man nur diese "horror" Gerüchte, dass sich im "Extremstkunstturnflug" eine untenliegende Paddelebene im Gestellverfängt...
Die "Rotor" bezüglich des Paddeltunings zu lesen lohnt wirklich. Nicht uninteressantes Hintergrundwissen zum Tuning eines Helis :/
Aus sicht eines Hirobo Piloten sind da schon unterschiede. Ein Rotorkopf wie der SSR-VII mit oben liegender Paddelstange setzt seine Steuerbefehle zickiger um als der vergleichbare SSZ-II mit unten liegender Paddelstange. Daher gehen einige her und bauen so gar den SSR-VII Kopf ab und setzen zb. den neuen SSZ-III ein. Beim 3D gebolze macht das keinen wesentlichen Unterschied, doch im Schweben wie es fürs F3C benötigt wird hat der SSR-VII gegenüber dem SSZ-II klar die Nase vorn. Wie der neuere SSZ-III sich fliegen lässt kann ich nicht sagen, erwird nur mitlerweile auch sehr viel auf F3C Maschinen eingesetzt.
ich denke auch es hat was mit der konstruktiven seite des helis zu tun.
da habe ich noch einen gedanken.......
kann es nicht sein, dass mit der unten liegenden paddelebene konstruktiv ein mischverhältnis der paddelebene bei max. 70 - 80 % liegt? und die oben liegende paddelebene variabel bis 100% gestaltet werden kann, also für f3c sowohl als auch 3d geeignet ist?
beim mfs kopf ist die paddelebene unterhalb des rotors aber durch das mfs system die 100% erreicht werden ?
nur mal ein gedanke, dass wir was zum schreiben haben !!!!
ähhh, sorry, aber - nein!
Nach "Rotor" hängt das Mischverhältnis davon ab, ob die Mischhebel am Blatthalter angebracht sind (70%) oder an der Paddelstangenwippe (100%). Von variabel ist da keine Rede. Dabei ist es aber egal ob die Paddelstange oben oder unten liegt. T-Rex hat sie unten, Raptor hat sie oben, beide die Mischhebel an der Paddelstangenwippe. Jetzt liegt es an einem Piloten der beide Helis sein eigen nennt oder schon mal geflogen hat. Wobei der Vergleich hinken würde, da der eine ein Micro ist, und der andere ein Midi
Ich habe mir die Sache mit der Aerodynamik noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Eine unten gelegene Paddelstange liegt eigentlich genau im Abwindfeld des Rotors und auch konstruktiv näher an Beeinflussungen durch Rumpfwirbel, dürfte also diese Störungen einen Tick besser ausgleichen, wenn sie agil genug ist.
Aber schreibt mal, ich finde es interessant auch über die Theorie zu sprechen...
Ich habe mir die Sache mit der Aerodynamik noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Eine unten gelegene Paddelstange liegt eigentlich genau im Abwindfeld des Rotors und auch konstruktiv näher an Beeinflussungen durch Rumpfwirbel, dürfte also diese Störungen einen Tick besser ausgleichen, wenn sie agil genug ist.
Wenn Sie über der Hauptrotorebene liegt, dann ist sie auch in der Strömung, denn die beginnt ja nicht erst an den Hauptrotorblättern.
Gruß Michael
[FONT="Comic Sans MS"]Hughes 500E JetCat PHT2[/FONT]
also die letzte Frage kann ich beantworten.
Wenn der große Propeller unten und der Kleine vorne ist, dann fliegt der Heli auf dem Rücken und mit dem Heck nach vorne. Hihi
hab mir die Sache auch mal durch den Kopf gehen lassen, mein Gedanke dazu:
Je näher Hauptrotorebene und der Massenschwerpunkt des Helis beieinanderliegen, umso günstiger können die zyklischen Befehle umgesetzt werden, da die zu überwindende Hebelwirkung geringer ist.
Denke mir, daß das fürs 3D eher vorteilhaft ist.
Soweit ich weiß, war das auch mit ein Grund für Jan Henseleit für die Konstruktion seines MFS Rotorkopfes, bei dem der Pitchkompensator entfällt und somit Rotorebene und Schwerpunkt näher zusammenrücken. Von daher ist hierfür die obenliegende Paddelebene bzw. untenliegende Hauptrotorebene eher vorteilhaft.
Im umgekehrten Fall wandern Hauptrotorebene und Massenschwerpunkt weiter auseinander, der Heli "hängt" demzufolge mehr am Hauptrotor, entwickelt demzufolge mehr Eigenstabilität im Schweben, allerdings nicht beim Rückenschweben (!).
Deshalb baut man bei typischen "Learnern" die Rotorwelle sehr lange.
Das soll aber nicht heißen, daß ein jeder Heli mit untenliegender Paddelebene deshalb ein "Beginner" ist.
..... Nach "Rotor" hängt das Mischverhältnis davon ab, ob die Mischhebel am Blatthalter angebracht sind (70%) oder an der Paddelstangenwippe (100%). Von variabel ist da keine Rede.....
Hallo Dirk,
wenn du dir den Artikel nochmal anschaust, wirst du feststellen, dass das Mischverhältnis nicht direkt von der Lage der Mischhebel abhängt, sondern von den Hebelverhältnissen . Soll heißen, wenn der Mischebel direkt an der Padelstange klebt, dann kannst du evtl. auch die "70 %" des anderen Systems erreichen, du müsstest aber längere Mischhebel einbauen, die wiederum keinen Platz haben usw......
Ein typisches Beispiel, dass die Lage der Hilfsrotorebene nicht unmittelbar Einfluss auf den Mischanteil nimmt, siehst zu am "Ziegler"-Kopf, bei dem du je nach Vorliebe nahezu jedes Verhältnis einstellen kannst .
Grundsätzlich würde ich auch sagen, dass die Lage des Hilfsrotors konstruktive Gründe hat und weniger aerodynamische. Der Hilfsrotor liegt ziemlich nahe an der Hauptrotorebene und (logischerweise) ca. 90° versetzt, so dass man in erster Näherung sagen kann, es herrschen nahezu identische (strömungstechnische) Verhältnisse unter und über dem Hauptrotor im Bereich des Paddels .
Hat man den Hilfsrotor oben, muss man sich was einfallen lassen, wie man die Anlenkung hinbekommt (Raptor: dieses Ringteil, Uni: gebogenes Gestänge, ....). Liegt der Hilfsrotor aber unten, dann ist eben auch nicht alles eitel Sonnenschein, da die Padelstange irgendwie durch die Rotorwelle muss oder auch mit einer Brücke um das Zentralstück herumgeführt werden muss.
Also alles zusammen würde ich sagen da gehts in erster Linie um die Vorlieben des Konstrukteurs und um die Zweckmäßigkeit bei der Fertigung .
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