Auswiegen der Rotorblätter
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Re: Auswiegen der Rotorblätter
Beide Blätter auf einer langen Schraube gemeinsam zusammenschrauben (mit einer Mutter auf der einen Seite und einer auf der anderen Seite). Die Schraube muss auf jeder Seite 1 cm überstehen. Dann montierst du dir ein Gestell wie z.B.:
2 Rasierklingen wie 2 Mauern aufstellen und jeweils in ein Holzbrett kopfseitig einstecken. Die Holzbretter im Abstand auf was anderes montieren, sodass dir am Ende ein "hohes U" stehenbleibt. Jetzt kannst du die Schraube auf die Klingen legen. Ist ein Blatt schwerer sinkt es weiter nach unte als das andere.
Oder:
Nimm etwas wie eine Gabel eines Fahrradlenkers, nur eben viel kleiner. Drehe ihn um nach oben, dass er ein "V" zeigt. Jetzt kannst du die Schraube mit den Blättern in das "V" legen und die Blätter ausbalancieren.
Ich hab mir da erst gestern was für die Heckrotorblätter aus einem kaputten Heckrohr zusammengebastelt. Wenn du willst, mach ich morgen mal ein Foto.
KurtBauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil
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majesty
Re: Auswiegen der Rotorblätter
guckst du da:
mfg bernd
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helirup
Re: Auswiegen der Rotorblätter
Hallo Kurt,
damit sind die Blätter aber nur dann ausgewuchtet, wenn sie auch zufällig gleich schwer sind. Oder andersherum: Zusätzlich muss auch entweder auf identisches Gewicht oder identische Schwerpunktposition geachtet werden (das jeweils andere ergibt sich dann zwangsweise).
Gruß
Rupert
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majesty
Re: Auswiegen der Rotorblätter
dann bräuchte er sie ja gar nicht mehr wuchten (wenn sie gleich schwer sind). wenn er die methode von DerMitDenZweiLinkenHänden nimmt. das wäre dann aber nur die statische unwucht. die dynamische unwucht raus zu bringen ist aber auch sehr wichtig.Zitat von helirupdamit sind die Blätter aber nur dann ausgewuchtet, wenn sie auch zufällig gleich schwer sind.
nicht oder sonder und. wie auf den von mir oben verlinkten beitrag beschrieben.Zitat von helirupZusätzlich muss auch entweder auf identisches Gewicht oder identische Schwerpunktposition geachtet werden.
mfg bernd
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helirup
Re: Auswiegen der Rotorblätter
Hi Bernd,
Gleich schwer ist noch lange nicht ausgewuchtet.dann bräuchte er sie ja gar nicht mehr wuchten (wenn sie gleich schwer sind).
Nein, "oder". Wie ich schon geschrieben hatte:nicht oder sonder und.
Zur Klarheit:das jeweils andere ergibt sich dann zwangsweise
es gibt
- das Gewicht
- die Lage des Schwerpunkts
- das Drehmoment (das man durch das Zusammenschrauben und "auspendeln" ermittelt)
Die drei Werte sind nicht voneinander unabhängig, sondern das Drehmoment ist das Produkt aus Gewicht und Abstand des Schwerpunkts von der Drehachse (also der Bohrung).
Daher stimmen alle drei Werte ein, sobald man zwei von ihnen abgleicht.
Gruß
Rupert
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Steffen 2.0
Re: Auswiegen der Rotorblätter
Ist die lage des schwerpunkst bei 280mm Blättern wichtig? Oder gibts es da zu geringe toleranzen.
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Re: Auswiegen der Rotorblätter
Ich bin der Ansicht, dass man die Lage des Schwerpunktes auf jeden Fall ermittelnt sollte und erst dann entscheidet, ob es für einen selber wichtig ist, 1/2mm Unterschied zu beachten. Man weiß im vorhinein ja nicht, ob sich nicht eine Dufferenz vom 3mm ergibt, und die würde ich schon bearbeiten.
Bezüglich der Schwerpunktdiskussion:
Ich habe die Frage
wörtlich genommen und mich auf das wiegen beschränkt. Die Lage des SChwerpunktes gehört für mich zwar unabdingbar zum messen der Rotorblätter dazu, steht aber für mich auf einem anderen Blatt.Wie wiegt ihr am besten eure Blätter aus, ohne eine Blattwage zu benutzen??
Oder liege ich hier etwa falsch?
KurtBauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil
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