Rotorblattbohrung zu klein

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  • DerMitDenZweiLinkenHänden
    RC-Heli TEAM
    • 09.12.2004
    • 12087
    • Kurt
    • Hinterbrühl/Wien

    #1

    Rotorblattbohrung zu klein

    Servus miteinander!

    Mit meinem Raptor 60 geht's jetzt schön langsam dem Bau-Ende zu. ich habe mir 66cm GFK-Blätter, dezitiert "Für Raptor..." angepriesen, besorgt.

    Jetzt stelle ich fest, dass die Blatthalter auf eine 5mm-Befestigungsschraube ausgelegt sind, die Blätter aber nur eine 4mm-Bohrung haben?

    Nachdem ich sie mühsam mit Oracover-Folie bekebt habe (Danke für den Tipp&#33, würde ich sie nur ungern zurückschicken.

    Gibt's da eine Lösung?

    Danke im voraus!

    Kurt
    Bauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil
  • René S.
    Member
    • 08.06.2002
    • 770
    • René
    • Eberswalde

    #2
    Rotorblattbohrung zu klein

    Hi,

    wenn sich in der Bohrung eine Messingbuchse befindet, kannst du versuchen , diese durch eine andere Buchse mit 5mm Innendurchmesser zu ersetzen.

    LG René

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    • Martin Achter
      Martin Achter

      #3
      Rotorblattbohrung zu klein

      Hallo Kurt!

      Na das ist ja mal dumm gelaufen... ?(

      Das Vernünftigste wäre nach wie vor die Blätter umzutauschen, beziehungsweise passende zu kaufen - so bitter wie es klingt!

      Einzige Bastlerlösung die mir einfällt wäre folgende:

      Nimm 4mm Schaftschraube, die auch durch die 4mm Hülse der Blattbohrung passen. die haben natürlich dann 1mm Luft im Blatthalter. Jetzt bräuchtetst Du da einen passenden und zentrierten Abstandshalter in diesem ungewollten Spielraum. Hierfür würde sich eine angepaßte Distanzhülse in radialer Rischtung eignen, die so lang ist, wie der Blattblatthalter dick. Spontan fallen mir da die Messingprofile ein, die es in jedem Modellbaufachgeschäft gibt. Ich glaube, die haben sogar eine Wandstärke von 0,25 oder 0,5 mm. Die 4mm Schaftschraube sollte der Belastung, die auf eine 5mm Schraube wirkt ohne weiteres Standhalten. 4mm Schrauben (eigentlich haben sie ja 3,8mm...) mit einer Festigkeitsklasse von 8.8 weisen bei einem 50er Heli mit 130cm Rotordurchmesser eine Sicherheit von 11,5 (!!&#33 auf - das sollte auch für einen 60er Heli reichen !

      Ich glaube aber, daß es einfacher und unproblematischer ist, einfach neue Blätter zu besorgen, zumal ich hier nur eine theoretische Lösung (ohne Gewähr) aufgezeigt habe...

      Kommentar

      • DerMitDenZweiLinkenHänden
        RC-Heli TEAM
        • 09.12.2004
        • 12087
        • Kurt
        • Hinterbrühl/Wien

        #4
        Rotorblattbohrung zu klein

        @René:
        wenn sich in der Bohrung eine Messingbuchse befindet, kannst du versuchen , diese durch eine andere Buchse mit 5mm Innendurchmesser zu ersetzen.
        Ich mag an den fabriksneuen Blättern vorerst nix fummeln (wegen evtl. Rückgabe), daher frage ich mal: sind die Hülsen in den Blättern nicht eingeklebt?

        Kurt
        Bauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil

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        • Markus Fiehn
          heli.academy
          • 13.04.2001
          • 3896
          • Markus
          • Obersülzen

          #5
          Rotorblattbohrung zu klein

          Hi!

          Meistens kann man die Hülsen unbeschädigt rausdrücken. Aber: Wenn die Blätter für den R60 angepriesen wurden, würde ich sie schon aus Prinzip umtauschen lassen, da sie dann ja auch passen müssen.

          Markus

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          • DerMitDenZweiLinkenHänden
            RC-Heli TEAM
            • 09.12.2004
            • 12087
            • Kurt
            • Hinterbrühl/Wien

            #6
            Rotorblattbohrung zu klein

            Es ist sicherlich das Beste, sie zurückzugeben.
            Schade, ich dachte, ein _echter_ workaround wäre möglich.

            Danke jedenfalls!

            Kurt
            Bauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil

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            • Martin Achter
              Martin Achter

              #7
              Rotorblattbohrung zu klein

              Servus Kurt!

              Naja... "Workaround"...

              Das Problem an der Geschichte ist halt, daß die Rotorblätter eine recht heikle Sache sind, an der man nicht groß rumpfuschen sollte. Sicher - wenn Du Zugriff auf die geeigneten Geräte hast und das entsprechende Knowhow sie zu bedienen, dann kannst Du so ziemlich alles am Heli abändern, wie Du lustig bist. Aber so Blatthalterhülsen lassen sich nicht so ohne Weiteres mit der Handbohrmaschine aufweiten ohne daß man anschließend davon ausgehen kann, daß die Blätter keine Unwucht haben. Du solltest auch bedenken, daß jeder nächträgliche Eingriff an fertigen Rotorblättern nicht gerade zur Verbesserung ihrer Flugeigenschaften beiträgt!!!

              Es gibt halt Dinge am Modellheli, da kann man ohne Weiteres selber rumbastel. Aber bei bestimmten Sachen sollte man einfach die Finger lassen.

              Ich kann da Markus Fiehn nur beipflichten. Wenn es so ist wie Du den Sachverhalt geschildert hast, wird der Händler verpflichtet sein, die Blätter umzutauschen, außer Du verwendest nicht mehr original Raptor Blatthalter, was der Hersteller der Blätter ja nicht wissen kann! Nachdem Du die Blätter aber schon beklebt hast, kann ich mir durchaus vorstellen, daß der Händler deswegen rummucken wird - ist ja verständlich...

              Aber: Helifliegen ist nicht billig - und das weißt Du sicherlich! Also solltest Du nicht an einem Satz Blätter sparen und dafür in Kauf nehmen, daß Dir (oder jemand anderem) die modifizierten Blätter um die Ohren fliegen - nur wegen so ner Geschichte. Das widerspricht jeder Vernunft.

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