Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen

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  • Ulli600
    Senior Member
    • 02.07.2012
    • 4223
    • Ulrich
    • Hamburg

    #61
    AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen

    Zitat von Thomas L. Beitrag anzeigen
    Da hast du beim Zahnabstand aber ziemlich daneben gegriffen
    Nicht nur das, der Zugstrang läuft beim Reimen außen um das Riemenrad herum. Dadurch verkleinert sich beim Umlauf der Abstand zwischen den Zähnen, der Radius ist kleiner und der zurückgelegte Weg kürzer als der von der Rückesehne. Dieses Zusammenspiel hatte ich bisher für den Polygoneffeckt gehalten und auch mit als Ursache für den Einlaufkeil. In dieser Grafik kommt das alles nicht vor.
    Mindestens haltbar bis: 17.04.2020

    Kommentar

    • Christian480
      Gelöscht
      • 23.06.2018
      • 492
      • Christian

      #62
      AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen

      Zitat von Thomas L. Beitrag anzeigen
      Da hast du beim Zahnabstand aber ziemlich daneben gegriffen.

      Grüßle Thomas
      Verstehe ich jetzt nicht? Das ist ja nur eine Prinzipskizze.
      Die Grafik basiert auf einer Rollenkette. Mit Riemen habe ich mich auch bei der Arbeit nicht beschäftigt. Der Effekt lässt sich aber denke ich auch auf Zahnriemen übertragen.
      Siehe: SKR Fachbegriffe und die Erklärung dazu

      Gruß Christian

      Kommentar

      • Christian480
        Gelöscht
        • 23.06.2018
        • 492
        • Christian

        #63
        AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen

        Hier mal noch meine Erklärung aus der Projektarbeit zu dem Bild:

        Der Polygoneffekt entsteht in Folge der vieleckförmigen Umschlingung des Kettenrades. Die
        Kettengeschwindigkeit schwankt zwischen einem Minimalwert vkmin und einem Maximalwert
        vkmax. Diese Schwankung entsteht durch die ßnderung des für die Kettengeschwindigkeit
        wirksamen Durchmessers. Dieser verändert sich periodisch in Abhängigkeit des halben
        Teilungswinkels tau�2 = 180°/z und ergibt sich zu dmin = d - cos (tau/2) bzw. dmax = d, wobei
        z die Zähnezahl und d der Durchmesser des Kettenrades sind. Entsprechend ergeben sich
        die minimale und maximale Kettengeschwindigkeit anhand der Formeln in Abbildung 3.8.
        Die Umfangsgeschwindigkeit des Kettenrades wird dabei mit vu bezeichnet. [RM17]
        Mit der Geschwindigkeitsänderung geht eine Beschleunigung einher. Aufgrund der Masse der
        Kettenglieder entstehen so Kräfte, die im Resonanzbereich zu erheblichen zusätzlichen Kettenbelastungen führen können. Außerdem verursacht der Polygoneffekt einen unruhigen Lauf und im Resonanzbereich Längs- und Querschwingungen. [RM17]
        Diese Auswirkungen lassen sich sehr gut durch eine große Zähnezahl an den Kettenrädern sowie durch eine kleine Teilung der Kette verringern. So beträgt die Schwankung der Ket-tengeschwindigkeit für eine Zähnezahl z = 20 bereits lediglich 1,2 %. [RM17]
        Zuletzt geändert von Christian480; 18.01.2019, 15:19.

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