Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen
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AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen
Nicht nur das, der Zugstrang läuft beim Reimen außen um das Riemenrad herum. Dadurch verkleinert sich beim Umlauf der Abstand zwischen den Zähnen, der Radius ist kleiner und der zurückgelegte Weg kürzer als der von der Rückesehne. Dieses Zusammenspiel hatte ich bisher für den Polygoneffeckt gehalten und auch mit als Ursache für den Einlaufkeil. In dieser Grafik kommt das alles nicht vor.Zitat von Thomas L. Beitrag anzeigenMindestens haltbar bis: 17.04.2020
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AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen
Verstehe ich jetzt nicht? Das ist ja nur eine Prinzipskizze.Zitat von Thomas L. Beitrag anzeigenDa hast du beim Zahnabstand aber ziemlich daneben gegriffen.
Grüßle Thomas
Die Grafik basiert auf einer Rollenkette. Mit Riemen habe ich mich auch bei der Arbeit nicht beschäftigt. Der Effekt lässt sich aber denke ich auch auf Zahnriemen übertragen.
Siehe: SKR Fachbegriffe und die Erklärung dazu
Gruß Christian
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AW: Einfluss des Polygoneffektes auf das Abspringen von Riemen
Hier mal noch meine Erklärung aus der Projektarbeit zu dem Bild:
Der Polygoneffekt entsteht in Folge der vieleckförmigen Umschlingung des Kettenrades. Die
Kettengeschwindigkeit schwankt zwischen einem Minimalwert vkmin und einem Maximalwert
vkmax. Diese Schwankung entsteht durch die ßnderung des für die Kettengeschwindigkeit
wirksamen Durchmessers. Dieser verändert sich periodisch in Abhängigkeit des halben
Teilungswinkels tauâ?2 = 180°/z und ergibt sich zu dmin = d - cos (tau/2) bzw. dmax = d, wobei
z die Zähnezahl und d der Durchmesser des Kettenrades sind. Entsprechend ergeben sich
die minimale und maximale Kettengeschwindigkeit anhand der Formeln in Abbildung 3.8.
Die Umfangsgeschwindigkeit des Kettenrades wird dabei mit vu bezeichnet. [RM17]
Mit der Geschwindigkeitsänderung geht eine Beschleunigung einher. Aufgrund der Masse der
Kettenglieder entstehen so Kräfte, die im Resonanzbereich zu erheblichen zusätzlichen Kettenbelastungen führen können. Außerdem verursacht der Polygoneffekt einen unruhigen Lauf und im Resonanzbereich Längs- und Querschwingungen. [RM17]
Diese Auswirkungen lassen sich sehr gut durch eine große Zähnezahl an den Kettenrädern sowie durch eine kleine Teilung der Kette verringern. So beträgt die Schwankung der Ket-tengeschwindigkeit für eine Zähnezahl z = 20 bereits lediglich 1,2 %. [RM17]Zuletzt geändert von Christian480; 18.01.2019, 15:19.
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