ich bin fast schon ein wenig verzweifelt.
Zunächst die Vorgeschichte:
Ich fliege jetzt die zweite Saison Heli, und ich bin absolut begeistert von diesem Hobby.
Ich kann wirklich sagen das ich fast jeden Tag fliege. Die Flächenmodellfliegerei, die ich vorher betrieb, habe ich mehr oder weniger aufgegeben.
Ich mache auch recht gute Fortschritte, und fliege schon recht frech.
Einen grossen Anteil an diesen erfolgreichen Hobbystart hat auch meine Heliflotte.
Und zwar gabs ja letztes Jahr einen grossen Abverkauf von Blade 550/600 Kits. Da habe ich gross zugeschlagen, und hab mir 4 550er und 4 600er Kits gekauft, um je 230- 250,- mit Blätter und Motor.
Jeweils zwei 550er und zwei 600er habe ich aufgebaut, die anderen 4 Kits als Ersatzteillager, und noch typische Crashteile habe ich mir auch noch on masse gekauft.
Ich habe den Ersatzteilbedarf hoffnungslos überschätzt, den trotz täglichen fliegens und forscher Flugweise hatte ich mit diesen Dingern keinen einzigen Crash.
Auch verschleissen diese Helis auch nicht, ich musste bis jetzt fast nicht tauschen.
Ich bilde mir auch ein, ein recht guter Heli- Aufbauer zu sein, immerhin war ich beruflich einmal Luftfahrzeugtechniker.
Das Drama fing an, als ich in die 700er Klasse eigestiegen bin.
Als erstes habe ich einen Raptor E700 Kit günstig erstanden, dann gabs Blade 700 Combos im Ausverkauf für 700,- komplett, auser Blätter. Hab ich mir auch zwei geholt, denn ich hatte mit den Blades nur die besten Erfahrungen.
Ok, Blade 700 aufgebaut. Beim Zweiten Flug gleich ratsch, vorderes Heckgetriebe zahnfrass. Konnte noch landen.
Ok, auf anraten von Forenkollegen, Zahnflankenspiel mir Shims optimiert, und weiter gehts. Nach drei Flügen, wieder Hechausfall. War gerade im Turn, konnte nicht mehr gerade richten und rein in die Botanik. Diesmal ist das obere Lager der Heckhilfswelle heiss gelaufen, das ober Zahnrad ist angeschmolzen, dadurch konnte sich die Welle nach oben drücken.
Ok egal, für was hat man schliesslich einen zweiten Kit.
Ging wieder nicht lange gut, wieder Zahnfrass am vorderen Heckgetriebe, Auro- schön ins Erdbeerfeld gesetzt.
Am gleichen Tag hat sich auch beim inzwischen fertig gebauten Rappi ein Stiftchen vom forderen Heckgetriebe verabschiedet, Heckausfall, Auro, ebenfalls ins Erdbeerfeld ohne Kratzer.
Ok, Stifte angeschliffen, und weiter im Text.
Am nächsten Tag hats mir den Heckrotor im Flug beim Rappi um fast 90 Grad nach oben gedreht, wie durch ein Wunder konnte ich landen. Das Plastikteil, das mir der Heckfinne mitgeschraubt ist, hats einfach abgeschehrt,
Heute weniger Glück. Trotz reduzierten Drehzahlen und Drehraten hats nun auch beim Rappi Zahnfras am vorderen Heckgetreiebe gegeben, hab den falschen Schalter betätigt, nicht Motor aus, und voll Karacho in die Botanik. Ziemlich am Arsch das Ding.
Das ist doch nicht normal. Oder war ich nur von den 550er/600er Blades so verwöhnt? Was mache ich falsch? Habe ich die Stops zu hart eingestellt. Einmal. zweimal, dreimal ist ja ok, aber permanent? Ich baue wirklich gut und gewissenhaft auf. Wenn ich ein Engine an einen Verkehrsflugzeig tauschen kann, dann kann ich doch auch einen Heli aufbauen.
So machts keinen Sinn den Rappi wieder aufzubauen, oder den 700er Blade nochmals zu fliegen. Sollte ich mir lieber einen Goblin zulegen? Der Riemen scheint mir eine bessere Lösung, als dieser blöde Starrantrieb zu sein.

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