ich wußte nicht, wo dieses Thema hingehört, daher hab ich es einfach mal unter "Konstruktion" verankert, weil es sich in meinen Augen um ein mechanisches / konstruktionsbedinges Problem handelt. Es geht um folgende Beobachtung:
KDS 450SV. Das Heck hat serienmäßig ein recht hohes Rückstellmoment bei Drehzahl, weswegen ich nun Propellermomentausgleich betrieben habe. Bild der Modifikation anbei. Getestet mit entkoppeltem Heckservo, Servoansteuerung habe ich mit einem übrigen Gestänge von Hand simuliert, um die Kräfte im Heck beurteilen zu können. Der Ausgleich ist nicht vollständig, aber er reduziert die Kräfte, die das Heckservo aufbringen muß, ganz erheblich. 100% ist gar nicht mein Ziel, das soll erstmal so reichen. Bin ja noch kein Brutaloknüppelflieger, da reicht mir "gut genug" noch völlig aus.
Soweit so gut, die Modifikation hat wirklich was gebracht, das Heck ist nicht mehr schwammig, sondern absolut präzise im Flug.
Jetzt ist mir aufgefallen, daß das Heck bei Volldrehzahl etwas schwergängig ist - ich kann das Heck nun manuell in einem weiten Bereich einstellen, ohne daß es vom Rückstellmoment wieder in die Null-Lage gezogen wird - ich muß eine gewisse, wenn auch nicht sonderlich hohe Reibungskraft überwinden um das Heck zu verstellen. Im Stand ist es so leichtgängig, daß im Grunde kein Widerstand spürbar ist, aber bei Volldrehzahl merkt man einen deutlichen Unterschied. Ich vermute, das war auch vorher so, aber durch das immense Rückstellmoment wurde das kompensiert, sodaß man es nicht gemerkt hat. An der Stelle bin ich dann doch Perfektionist.
Daher die Frage: auf was muß ich beim Heck achten, um es auch bei Volldrehzahl leichtgängig zu halten? Wodurch entsteht diese Schwergängigkeit bei Drehzahl? Die Blätter sind ausgewuchtet (mit 400er Schleifpapier), Heckvibrationen sind absolut minimal. Fehler am Heck sind keine zu sehen, Crash ist noch keiner aufgetreten, und wie schon angedeutet: im Stand perfekt leichtgängig.
Verstehenwollenden Gruß
ThomasC


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