Rotorblattlänge im Verhältnis zur Umdrehungszahl

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    dive26

    #1

    Rotorblattlänge im Verhältnis zur Umdrehungszahl

    Hallo Freunde!

    Ich habe eine Verständnisfrage bezüglich Rotorblattlängen und Umdrehungszahlen.

    Ich fliegen den ALIEN 600 mit 606mm langen und 58mm breiten Rotorblättern mit Umdrehungen zwischen 1800 und 2200 upm.

    Ich habe mich im Netz etwas umgesehen und verschiedene Rotorblattlängen für 600er Helis gefunden. Auf dem Alien könnte man 600-650mm Rotorblattlängen verwenden. Länger traue ich mich nicht, da der Heckrotor da schon gefährlich nahe kommt.

    a) Inwiefern verhält sich der Heli (oder generell ein Heli) bei gleichbleibender Umdrehungszahl mit längeren und breiteren Rotorblättern (also mehr Rotorblattfläche)? Wird er agiler, träger oder reagiert er knackiger auf Pitch je mehr Fläche da ist?

    b) Kann man bei größerer Rotorblattfäche niedrigere Drehzahlen fliegen und kommt dann auf eine längere Flugzeit? Andererseits hat der Motor auch mehr zu tun wenn er größere Blätter bewegen muss. Oder liege ich da total daneben?

    Vielleicht könnt Ihr mich da etwas aufklären. Ich würde gerne einmal andere Blätter am ALIEN 600 ausprobieren um den Vergleich zu den mitgelieferten zu bekommen.

    Ich habe mich umgesehen, es gibt viele Produkte in diese Richtung. z.B.:

    Rotorblattlänge und Blatttiefe:

    600/55mm ALIGN 3G FBL
    600/58mm Blattschmied Ultra
    600/58mm Blattschmied HT
    600/58mm Spinblades FBL
    600/59mm Curtis Youngblood Radix V2
    603/55mm EDGE FBL
    606/58mm Heli-Professional Hybrid oder FBL (verwende ich derzeit)
    610/56mm Spinblades Red Tip
    620/58mm Blattschmied HT
    620/58mm Spinblade FBL
    623/55mm EDGE FBL
    625/58mm Curtis Youngblood Radix V2
    646/??mm Heli-Professional Hybrid oder FBL

    Kennt Ihr das ein oder andere Blatt und habt Ihr damit schon Erfahrungen. Oder noch Besser habt Ihr schon einen Vergleich zwischen den angeführten machen können?

    Weihnachtliche Grüße Roland
  • fly0070_1
    Member
    • 06.11.2005
    • 367
    • andreas

    #2
    AW: Rotorblattlänge im Verhältnis zur Umdrehungszahl

    Hallo,
    Wenn die Drehzahl gleich bleibt und die Blattlänge steigt, hast du mehr Auftrieb und somit mehr Leistung am Rotorkopf. Gleichzeitig wird der Rotor stabiler, da mit dem größeren Durchmesser die Umfangsgeschwindigkeit an den Blattspitzen steigt. Du kannst natürlich auch mit der Drehzahl runter gehen und somit Energie sparen. Wichtig ist nicht nur die Blattlänge sondern auch die Leistung, welche umgesetzt wird. Es gibt zum Beispiel Blätter (Spinblades), die brauchen mehr Energie als andere(Railblades oder Radix V2), obwohl diese die gleiche Blattlänge haben.
    MfG

    Kommentar

    • DJBlue
      Senior Member
      • 12.08.2010
      • 3330
      • Thilo
      • Kempten und Umgebung

      #3
      AW: Rotorblattlänge im Verhältnis zur Umdrehungszahl

      Hier meine Erfahrungen von 600er Blättern aufm Logo:
      Geflogen wurde immer mit ca. 1800Upm. Kein Hardcore-3D, eher schöner Kunstflug. Loops, Rainbows, TicTocs, etc.

      603/55mm EDGE FBL: sehr gutes Allround-Blatt. Kein Aufbäumen bei Speedflug.

      600/56mm Helitec HT-F FBL: kein wirklich spürbarer Unterschied zu den EDGE. Vielleicht minimalst wendiger. Preis/Leistung perfekt.

      600/58mm Spinblades FBL: das trägste Blatt von allen, allerdings gute AuRo-Eigenschaften. Benötigte etwas mehr Leistung vom Antrieb um "Spass" zu haben.

      600/59mm Curtis Youngblood Radix V2: Reagiert sehr gut auf Ausschläge/Pitch. Sehr schöner Sound.

      Wenn ich jetzt welche Kaufen müsste würden es entweder die Radix oder die Helitec werden. Entscheiden würde der Geldbeutel. Enttäuscht war ich von den Spinblades.
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