ich hab' da mal wieder eine doofe(??) Frage..
Bei manchen Verbindungen wird darauf hingewiesen, diese UNBEDINGT mit UHU plus endfest 300 auszuführen und NICHT z.B. mit 5 Minuten Epoxy.
Nun habe ich sowohl den endfest 300 zur Hand, als auch den UHU plus schnellfest, der ca. 5 Minuten verarbeitbar bleibt.
Zusätzlich verwende ich abhängig von der Klebestelle auch gerne den greven Epoxi-Bond 5, ebenfalls mit 5 Minuten Topfzeit.
Die auf der jeweiligen Packung angegebenen Festigkeiten sind durchaus interessant.
So erreicht der endfest 300 eine maximale Festigkeit von 1200 N/cm² bei einer Aushärtung von 12 h bei Raumtemperatur.
Erhöhte Temperaturen beschleunigen die Aushärtung (nach der Verarbeitungszeit von 2 h) und steigern die Festigkeit.
Die maximale Festigkeit von 3000 N/cm² wird bei einer 5 minütigen Aushärtedauer bei 180°C erreicht.
Soweit, so gut.
Der UHU plus schnellfest härtet lt. Packungsangabe OHNE erhöhte Temperaturen aus und erreicht eine maximale Festigkeit von 1650 N/cm² nach 24 h.
Schon nach 60 Minuten werden 1100 N/cm² erreicht, für die der endfest 300 knapp 12 h benötigt.
Nach 24 h kommt man mit dem schnellfest auf 1650 N/cm², die der endfest 300 NUR mit höheren Temperaturen bereitstellen kann (ca. 40°, 3 h).
Der Greven Epoxi-Bond gibt sich spartanisch in den Angaben: 270 kp/cm², was ca. 2650 N/cm² ergibt.
Allerdings ist er nicht hochtemperaturfest, die Temperatur sollte 80°C nicht übersteigen.
Welche Eigenschaft des endfest 300 macht ihn für welche Verklebungen besser geeignet als den schnellfest?
Oder anders herum, warum ist bei manchen Verklebungen der schnellfest oder der 5 Minuten Epoxi NICHT geeignet?
Beileibe nicht jedes Werkstück kann im Backofen ausgehärtet werden, entweder aufgrund der Geometrie oder der eingesetzten Werkstoffe.
Besten Dank im Voraus für die Aufklärungsarbeit,
Thilo

wieder heraus genommen, abkühlen lassen......
) Mist blöder..... 
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