Erdbeschleunigung Heli

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  • neutronenstern
    neutronenstern

    #1

    Erdbeschleunigung Heli

    Hat schon mal jemand einen Heli mit Beschleunigungssensoren ausgestattet?
    würd mich schon mal ineressieren, was der Heli so an g's aushalten muss. Jetzt nicht, welche Kräfte auf Blatthalter usw. wirken, sondern auf den gesammten Heli.

    Ich denke bei unbglaublich schnellen Kreisen oder Loops müsste da schon einiges zusammenkommen... oder auch wenn der Heli sehr schnell geradeaus fliegt und man ihn hart mit der Nase nach oben reißt..
  • Steffen
    Member
    • 18.08.2010
    • 238
    • Steffen
    • Stuttgart

    #2
    AW: Erdbeschleunigung Heli

    Für den Kurvenflug kann man das berechnen:

    Schau mal hier:

    http://www.nva-flieger.de/_tl/index....zustaende.html

    Gruß
    Steffen

    PS: einen schicken Popo hast Du
    _______________________________
    EC 145 + mQX + T-REX 500 E + DX6i

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    • Robbyfly
      Member
      • 31.03.2009
      • 167
      • Heiko
      • Raum Stuttgart

      #3
      AW: Erdbeschleunigung Heli

      ßberschlagsweise kannst du es ja ausrechnen:
      a=(v²/r)

      a in [m/s²]
      v in [m/s]
      r in [m]

      1g ca. 9,81m/s²

      Beispiel:
      120km/h Kreisflug mit Radius 30m -->
      a=37m/s²=3,77g

      Schwer zu schätzen, aber bei schnellen Nick oder Rollbewegungen wird da ein deutlicher Faktor dazwischen liegen.

      .... habe eben im Internet gesucht und auch was gefunden:

      23) Mit bis zu wieviel 'g' wird der Heli belastet, und weshalb "explodiert" er nicht?



      Dies ist mittlerweile eine der meistgestellten Fragen, und es ist nicht leicht, hier eine verläßliche Antwort zu geben. Wir haben zwei verschiedene Ansätze zur Abschätzung benutzt, die beide ein ähnliches Ergebnis liefern. Demzufolge kann die Beschleunigung/Verzögerung bei sehr schnellen Anflügen mit sehr abrupten Wenden bzw. Richtungswechseln bis zu 50 'g' betragen! Seit wir dies wissen, halten wir die Frage "weshalb 'explodiert' Ihr Heli nicht?" für durchaus berechtigt. Bei Alarmstarts ist die Belastung im übrigen weitaus geringer, sie beträgt nur rund 1 'g'.

      Zum Vergleich: Ein trainierter Mensch hält kurzzeitig bis zu etwa 7 'g' aus, ein untrainierter bis etwa 5 'g'. In modernen Achterbahnen liegt die Belastungsobergrenze bei rund 3 'g'. Bedenken Sie, daß bei 10 'g' ein Empfängerakku von 135 Gramm mit etwa 1,35 kg (13,5 N) an Ihrem Modell zerrt! Bei einem Heli mit 4,5 kg Masse wird die Rotorkreisfläche mit 45 kg (450 N) belastet! Die auftretenden Kräfte wirken allerdings nur sehr kurzzeitig.

      Anmerkung: Siehe auch unser spannender und ausführlicher Bericht in ROTOR 11/2004 sowie Frage #170!

      Trex 600 NSP, TS BLS451, Logitech 6100T, Align50 mit Align Dämpfer, RCE-G600

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