Beim ersten Akku ging alles gut. Der Heli flog wunderbar und superstabil. Ich war nur sehr nervös, war es doch mein erster Alleinflug mit einem CP-Heli (der doch auch nicht mehr so ganz billig war).
Beim zweiten Akku kam etwas Wind auf, das mich dann noch nervöser gemacht hat. Ich entschloss mich daher, nach etwa 3 Minuten zu landen und für heute Schluss zu machen, bevor etwas passiert. Wie ich erst nachher feststellen konnte, hat dieser Wind möglicherweise meinen brandneuen Heli gerettet.
Beim Entnehmen des Akku hat mich das blosse Entsetzen gepackt:



Ich habe eigentlich schon gewusst, dass man Akkus mit Klettband gründlich befestigt. Da ich aber gerade kein Klettband zur Hand hatte, habe ich mich halt mit festem Anspannen des Befestigungsriemens begnügt. Meine ßberlegung war, dass ein Akku ja nicht nach oben rutschen kann, wenn man nur fein schwebt und dann wieder landet.
Warum ist es passiert? Der zweite Akku ist ein wenig länger als der Original-Akku. Dadurch wurde es unter der Haube eng und ich muss ihn beim Befestigen der Haube gegen den Motor gestossen haben.
Mir wurde erst nachher so richtig bewusst, was für ein Glück ich gehabt habe. Der Motor hätte leicht blockieren können, was zum unvermeidlichen Absturz geführt hätte (Autorotation kenne ich erst aus der Theorie). Hätte es den Akku noch stärker beschädigt, hätte leicht ein Brand und damit das Abfackeln des Helis noch in der Luft entstehen können.
Was habe ich daraus gelernt? Keine Kompromisse bei diesem Hobby. Wenn Sicherheitsmassnahmen dringend empfohlen werden, dann wird das schon einen Grund haben. Das soll in Zukunft auch für mich gelten (gründliche Befestigung mit Klettband ohne Ausnahme).
Diesen Akku werde ich nicht mehr benützen.
Gruss, sturzi


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