Auch von mir mein Beileid, auch wenn du immer grübelst WARUM, es wird nie beantwortet werden können. Deine Kinder werden dich jetzt noch mehr brauchen, nimm Sie bei der Hand und führ Sie weiter durchs LEBEN, sie brauchen DICH.
Abschied
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schrottflyer
AW: Abschied
Auch von mir mein Beileid, auch wenn du immer grübelst WARUM, es wird nie beantwortet werden können. Deine Kinder werden dich jetzt noch mehr brauchen, nimm Sie bei der Hand und führ Sie weiter durchs LEBEN, sie brauchen DICH.
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AW: Abschied
Bin zutiefst berührt und sitz mit Tränen vorm Bildschirm....
Hab als Kind meine Mutter mit 31 Jahren verloren,und bin sehr froh das mein Vater und rest der Familie für uns da waren.Deine Kinder Brauchen dich jetzt auch,sei Stark auch wenn es Schwer fällt!
Ich Wünsch Dir und deinen Kindern und Familie die Kraft die ihr braucht um den Schmerz und die Trauer gut zu verarbeiten.
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Birgitt
AW: Abschied
Engel sterben nicht sondern graben sich ganz tief in eure Herzen um euch, wenn eure Trauer dem Leben wieder Raum geben kann, neue Kraft zu geben.
Ich hoffe ihr findet einen guten Weg und schafft es euch gegenseitig zu stützen.
Mein ganz tief empfundenes Mitgefühl für euch.
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AW: Abschied
Hallo Stefan,
auch von mir mein tief empfundenes Beileid!
Es werden sicherlich keine Worte dieser Welt ausreichen um Dir und Deiner Familie über den Verlust hinweghelfen zu können.
Ich hoffe, dass Du und die Kinder irgendwann den Schmerz überwinden können.
Der Verlust wird wohl leider immer bleiben.
Man weiß wirklich nicht was man dazu schreiben und sagen soll.
Viele Grüße
Peter
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Rasenmäher
AW: Abschied
ich danke euch sehr für eure anteilnahme und lese eure beiträge mit tränen in den augen.
ich habe und musste sehr viele sachen erledigen wie ämter ,schule ,kindergarten usw. da ich auch irgendwann mal wieder meine arbeit aufnehmen muss und die kinder in dieser zeit und bis ich feierabend hab betreut werden müssen.
es fällt mir wirklich sehr schwer dinge zu erledigen die eigentlich ganz normal sind wie z.b. einkaufen, kochen, waschen und die anderen sachen halt..
ich bin an einem punkt angelangt wo ich einfach nicht mehr weiter weiß und habe große angst in dieser phase stecken zu bleiben.
der gedanke mich selber aufzugeben kommt immer wieder hoch und ich funktioniere zuzeit irgendwie gesteuert und zwinge mich weiter zu machen.
das gefühl das alles an mir vorbeiläuft und für mich nicht real scheint wird ebenfalls immer schlimmer und ich mache dinge, die ich sonst vorher nie gemacht hätte.
wir haben soviel geplant und es war alles in vorbereitung wie haus kaufen und der urlaub dieses jahr war schon geplant und gebucht. wir haben uns so drauf gefreut und es war der erste richtige urlaub
seit jahren gewesen da es einfach vorher nicht ging.
und jetzt *
ich mache mir solche vorwürfe warum ich nicht früher reagiert habe bzw. intensiver nach den symptomen gegoogelt habe wo mich meine frau drum gebeten hatte. ich habe gesucht aber die seiten teilweise überflogen und gesagt das ich nichts eindeutiges finden würde. ich habe es einfach auf die leichte schulter genommen mit dem gedanken das wird schon wieder.
ich habe immer angst um meine frau gehabt wenn sie in irgendeiner weise krank war und sei es nur eine normale erkältung gewesen.
warum habe ich sie nicht weiter zu den ärzten geschleppt und auf weitere untersuchungen bestanden. ihr ging es ja immer schlechter�.
ich weiß nicht ob es meine schuld war das sie jetzt nicht mehr lebt�
alle sagen das ich das möglichste gemacht habe was vielleicht jeder getan hätte aber ich komme damit einfach nicht klar mit dem gedanken es hätte anders aus gehen können.
ich verstehe es einfach nicht das man es nicht frühzeitig erkannt hat obwohl es einer der dritthäufigsten todesursachen ist und die symptome bei einer lungenembolie in dieser form
überall dieselben sind.
vor ca. einer woche habe ich im krefelder klinikum angerufen und noch mal mit dem arzt gesprochen der meine frau behandelt hat und ich einige fragen hatte die ich für mich beantwortet haben wollte.
er sagte mir auch das wenn es meine frau überlebt hätte, sie danach nicht mehr geistig da gewesen wäre weil bei den mehreren reanimationsversuchen eine ader im kopf geplatzt ist und somit hirntot gewesen ist.
ich hätte dann vielleicht eine entscheidung treffen müssen die ich in kleinster weise überstanden hätte.
die eigentliche todesursache ist das herz gewesen das die belastung nicht mehr standgehalten hat und dann schließlich versagte.
mir gehen die ganzen bilder nicht mehr aus dem kopf und die zahlen am e.k.g bzw. der herzton in den letzten minuten.
das ist so dermaßen schlimm und ich weiß nicht wie es abschalten soll.
ich hätte sie so gerne noch mal in den arm genommen aber ich stand wie der arzt und meine schwägerin sagte total unter schock.
ich kann das ganze immer noch nicht realisieren und falle tag für tag in tiefe löcher.
am schlimmsten wird es wenn ich am abend die kinder ins bett gebracht habe und ich dann zur ruhe komme.
vor dem tot meiner frau habe ich mich so gut gefühlt�..
habe regelmäßig sport gemacht und bin so oft wie es ging fliegen gewesen. wir sind sehr oft mit den kindern unterwegs gewesen und haben uns sehr wohl gefühlt da es auch finanziell berg auf ging.
ich kann immer noch nichts essen und fühle mich so dermaßen ausgebrannt .
mittlerweile habe ich 12 kg runter und nehme weiter ab. der arzt hat mir appetitanreger
verschrieben aber die nützen überhaupt nichts. irgendwann kann ich nicht mehr.
wenn es mal in der familie oder im bekanntenkreis zu einem tode kommt, bin ich immer realist gewesen und habe gesagt das der tot zum leben dazu gehört und es immer weiter geht.
traurig bin ich gewesen, bin aber nie abgesackt und war in solchen situationen sehr stark.
ich hätte niemals gedacht das mich so etwas so weit runter ziehen kann das ich meine lebenswillen verliere.
vor dem sterben habe ich keine angst mehr oder vor dem krank werden.
seit dem 05.06 habe ich wieder das rauchen angefangen und es kommt schonmal vor das ich mehr als 50 zigatretten am tag rauche. mir tut schon alles weh und merke das meine bronchien
total zu sind.
ich kann und will einfach nicht verstehen warum sie mir von einem moment auf den anderen aus dem leben gerissen wurde.
meine frau ist ein gutherziger mensch gewesen und ist immer zu jedem freundlich gewesen egal ob ihr dieser unsympathisch schien.
man musste sie einfach mögen und es ist auch das wesen gewesen in das ich mich so verliebt habe.
ich konnte es einfach nicht fassen das sich solch ein mensch in mich verliebt hat und wie waren echt glücklich verheiratet.
klar gab es immer wieder mal probleme die wir aber schnell gelöst haben.
viele waren neidisch auf unser zusammensein da wir sehr harmonisch miteinander lebten.
wenige können das nach 12 jahren ehe von sich behaupten das es fast immer noch so ist wie am ersten tag.
sie hat sich sehr um unsere kinder gekümmert und sie nie in irgendeiner weise vernachlässigt.
ich weiß das es jetzt meine aufgabe ist dies weiter zu führen und ich habe es ihr auch versprochen wenn mal irgend etwas sein sollte.
meine kinder verarbeiten es anders als ich und können damit irgendwie besser umgehen was mich sehr wundert.
mein kleiner sohn fragt mich sehr viel was passiert wenn man stirbt und ich weiß auf einige fragen nicht immer eine antwort aus angst das er es falsch aufaßt.
er wird machmal in der nacht wach und weint�. wenn ich ihn dann frage was los sei verschließt er sich und redet kaum noch mit mir was mich dann wieder runterzieht und mich die ganze nacht wach hält.
meine frau hatte sich immer eine seebestattung gewünscht die ich ihr auch erfülle.
leider dauert es nur sehr lange mit den papieren da es über holland läuft und es einfach dauert bis alles genehmigt ist.
die urne ist vom seebestatter angefordert worden und am 29.07 haben wir den termin für die bestattung.
wir werden dann ca. 4km raus auf die see fahren und ich werde dann die asche ins meer
streuen.
das wird für mich der schwierigste teil werden und weiß nicht wie ich den tag überstehen soll oder wie ich mich danach fühlen werde.
ich habe angst noch tiefer abzusacken und wenn es wirklich so sein sollte befürchte ich das ich selbständig nicht mehr in mein teilweise normales leben zurückfinde.
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AW: Abschied
Stefan ich denke dass keiner hier in unserer Gemeinschaft deine Schmerzen, ßngste und Gedanken nachempfinden kann!
Aber gib nicht auf, deine Kinder brauchen dich und das weißt du, suche etwas das dir Freude bereitet, auch wenn es noch so schwer ist doch vielleicht kannst du dich damit etwas ablenken!
Gib nicht auf und mach weiter so, ich- und ich denke das restliche Forum auch- glaube an dich!Andy
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AW: Abschied
Mein aufrichtiges Beileid und Anteilnahme.
Ich wünsche Dir Kraft und dass Du Deinen Kindern sowohl Vater und Mutter sein kannst. Wenn Du keine Kraft mehr findest und in Dich in einem schwarzen Loch gefangen fühlst, dann versuche nicht alleine damit zurecht zu kommen. Suche Dir evtl. eine dritte neutrale Person, welche Dir einen Weg aufzeigen kann, damit umzugehen.
Mit den besten Wünschen,
TomAcrobat SE
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AW: Abschied
Hallo Stefan,
Du hast einen Riesenschritt getan - Du hast über Dich und Deine Gedanken gesprochen.
Suche Leute mit denen Du über Euch und Eure Probleme reden kannst.
Stelle Dir Ziele, die Ihr erreichen könnt. Unternimm zusammen mit Deinen Kindern etwas.
Hört einander zu.
Wünsche Euch Kraft und Durchhaltevermögen.
Habe vor wenigen Tagen eine Freundin verloren, die ich sehr gemocht und viel zu selten gesehen habe, und das war schon schwer, aber gegen Deine Schmerzen eine Kleinigkeit.
Viel Kraft und glaubt an eure Stärke!
Liebe Grüße
Steffen_______________________________
EC 145 + mQX + T-REX 500 E + DX6i
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AW: Abschied
Hallo Stefan,
ich lese hier von Anfang an mit - mir fehlen ehrlich gesagt immer noch die passenden Worte.
Die Zeit ist das wertvollste Gut, das wir besitzen. Das wird mir mehr und mehr klar.
Ich möchte Dir mein aufrichtiges Beileid und Bewunderung für den Mut - für Deine Zeilen an uns - aussprechen!Gru� Bert
[FONT="Verdana"]Life is too short to not have a few toys.[/FONT]
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AW: Abschied
Hallo Stefan
Was du jetzt auf keinen Fall machen solltest.......dir auch nur den Hauch einer Schuld einzureden!
Ich glaube,daß es normal ist in deiner Situation sich die Schuld zu geben.....aber da du kein Artzt bist, ist dies völliger Quatsch!
Denn das was du jetzt weißt, konntest du vorher gar nicht wissen!
Ich glaube es wäre für dich nicht schlecht,wenn du dir von einem Psychologen helfen lassen würdest...oder bist du schon in Behandlung!?
Ich....nein..... ich glaube wir alle würden in deiner Situation genau so hilflos reagieren wie du!!!
Und keiner von uns hätte die Kraft nach so kurzer Zeit wieder zu "funktionieren" ......das ist völlig normal!
Desshalb denke ich, daß du professionelle Hilfe brauchst.....
Wenn deine Kinder nicht genau den gleichen Schmerz fühlen und dadurch auch so reagieren wie du.....ist dies normal,denn Kinder verarbeiten solche Sachen anders als wir Erwachsene.....Gott sei Dank!
Wenn du Kinder siehst....in Flüchtlingslagern oder nach Katastrophen wie in Japan.....die beide Elternteile verloren haben und ganz alleine sind.......toben diese nach ein paar Tagen oder Wochen schon wieder herum....das heisst aber nicht,daß sie in der Nacht nicht weinen,wenn es keiner sieht.....
Es tut mir unendlich leid, daß ich dir nicht helfen kann......aber ich bin in Gedanken bei dir und bete, daß es dir bald ....wenigstens etwas besser geht!
Ganz viele liebe Grüßle Rainer
Vergesst nicht, wir sind alle Kollegen!
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AW: Abschied
Hallo Stefan,
ich kann mir nicht einmal annähernd vorstellen, wie es dir geht.
Der eine oder andere mag vielleicht schonmal einen geliebten Menschen verloren haben. Aber wenn sowas plötzlich passiert, ohne dass man sich darauf vorbereiten kann - das ist für mich einfach unvorstellbar.
Wenn du aus deinem Loch alleine nicht raus kommst, dann hilft es dir vielleicht, wenn du dir jemanden suchst, der dich dabei unterstützt. Es ist heute doch keine Schande mehr sich einer Trauergruppe anzuschließen oder sich einem Psychologen anzuvertrauen. Die Hauptsache ist doch, dass dir hilft mit der Situation fertig zu werden.
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute und die Kraft alles zu verstehen und zu verarbeiten.
Viele Grüße
DennisViele Grü�e
Dennis (helimanie.de)
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Axim
AW: Abschied
Hallo,
habe gerade erst deinen Thread gelesen, und habe immer noch einen Klos im Hals.
Mir fallen da auch keine passenden Worte ein. Was ich aber noch sagen möchte ist, das du keine Schuld bei dir suchen solltest. Sammel deine Kraft, und gib sie an deine Kinder weiter. Die brauchen dich jetzt mehr als je zu vor. Such dir profesionelle Hilfe. Das ist keine Schande, und wird dir helfen.
Mein aufrichtiges Beileid, und alles gute für Dich und deine Kinder.
Grüße Andre
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