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Wenn du eh schon Zeit hast bastel dir doch einen Kamerawagen/Dolly für deine Kamera (Gopro?) Dann kommen die Kamerafahrten viel besser und verwacklungsfreier rüber als wenn du von Hand schwenkst und das Objekt abfährst....aber sonst für den Anfang recht gut geworden
Wenn du eh schon Zeit hast bastel dir doch einen Kamerawagen/Dolly für deine Kamera (Gopro?) Dann kommen die Kamerafahrten viel besser und verwacklungsfreier rüber als wenn du von Hand schwenkst und das Objekt abfährst....aber sonst für den Anfang recht gut geworden
Gute Idee! Danke
Ich benutze eine Canon Legria HF r406, also nicht wirklich high end
ich habe mich vorletzten Jahres auch mal etwas mit Videobearbeitung beschäftigt.
Herausgekommen ist damals ein Teaser von meinem Eigenbau-Heli. Das war damals mein erstes Video überhaupt und sehr spontan erstellt. Es ist daher sicher nicht perfekt.
Ist jetzt nicht ganz so "wild" wie das Video im Startbeitrag aber steht selbst...
Ich hätte dann noch 2 Videos aus eigener Teilefertigung. Einmal ein Zentralstück und ein Blatthalter für mein kommendes Projekt. Ich verlinke es mal nur, ohne Einbetten.
ich habe mich vorletzten Jahres auch mal etwas mit Videobearbeitung beschäftigt.
Herausgekommen ist damals ein Teaser von meinem Eigenbau-Heli. Das war damals mein erstes Video überhaupt und sehr spontan erstellt. Es ist daher sicher nicht perfekt.
Ist jetzt nicht ganz so "wild" wie das Video im Startbeitrag aber steht selbst...
Ich hätte dann noch 2 Videos aus eigener Teilefertigung. Einmal ein Zentralstück und ein Blatthalter für mein kommendes Projekt. Ich verlinke es mal nur, ohne Einbetten.
Mir gefällts! Ich mag besonders das ruhige Präsentieren, obwohl mir persönlich die Musik ein bisschen zu hart wurde. Das Video ist für mich das sinnliche Betrachten vom Heli (das wir alle schon gemacht haben ) in Bildform
Hallo Alex,
Du kannst dir teure Anschaffungen ersparen, indem du Deine Cam auf ein ordinäres Dreibein-Fotostativ schraubst, die Beine eingefahren lässt aber ausklappst.
Schon hast Du ein "Schwebestativ".
Wie wirds´s bedient? Mache mit der Hand ein Victory-Zeichen, drehe die Hand dabei so, dass die
Innenseiten der Finger nach oben zeigen. Dann lagere den Kopf des Video-Stativs auf Deinen Victory-Fingern derart, dass der Kopf frei pendeln kann. Wenn du jetzt wild durch die Gegend rennst,
plötzliche Stopps einlegst oder dich drehst, bekommst du schwebende, weiche Bewegungen mit deiner Cam, weil das Stativ dank Massenträgheit die heftigen Bewegungen dämpft.
Zu Deinem Video-Test:
Schön dass Du dich für Video-Gestaltung interessierst.
Ich hätte viele Tipps für Dich. An dieser Stelle nur mal ein paar grundsätzliche Dinge, die Dein Video
aber schnell zu einem gelungenen kleinen Kunstück machen:
1. Bleibe über die Länge Deiner Musik stets interessant. Dazu brauchst Du
a) eine Menge unterschiedlicher Takes, auch sehr nahe, grafische Aufnahmen für schnelle Schnitte.
b) aufregende, überraschende Perspektiven
c) interessante Kamerabewegungen
d) einen coolen Schnitt
2. Folge mit 1a - 1d exact der Musik.
(langsame Musikpassagen: schwebende, poetische Bilder,
treibende Musik: schnelle Schnitte, schnelle Bewegungen, Detailaufnahmen.
technisch klingende Musikpassagen wie Scratch, Reverbs, Echo...: technische Spielereien wie du
sie in Deinem Test schon verwendest.)
Könner unter den Videoeditoren folgen nicht nur dem Rhythmus, sondern auch der Melodie
Musik geht nacht unten - Im Bild wird ein Heli auf den Boden gestellt - Musik geht nacht oben - im
Bild hebt der Heli ab, Musik bleibt in gleicher Höhe: Pilot schaut zum Horizont / Zwischenschnitt
Zuschauer etc.
Auch Farben bzw. Bildhelligkeit können einer Melodie oder der Stimmung der Musik folgen:
Hohe Töne - helle Bilder / Farben. Tiefe Töne - dunkle Bilder, dunkle Farben.
3. Keine Redundanzen schneiden: keine Einstellungen/Motive mehrfach ins Video nehmen.
4. Keine Bildwechsel (Schnitte) auf die "Eins" eines Taktes, weil das unheimlich schnell
vom Unterbewusstsein des Zuschauers gelernt wird und dann langweilig wird. Stattdessen:
Die Profis schneiden markante Bildereignisse (z.B. das Zufallen einer Tür) auf ein markantes
Musikereignis (z.B. Staccato-Bläser-Einwurf, Schlag auf ein Crashbecken etc.).
Schnitte auf die "Eins" der Musik oder die Viertel-Beats eignen sich dagegen perfekt für schnelle
Schnitte in "technischen" Passagen, wo schnell erfassbare Detailaufnahmen und Effekte aus der
Schnittsoftware ihren großen Auftritt haben.
Bleibe bei der Auswahl Deiner Bilder und der Montage (Schnitt) derselben für den Betrachter immer
überraschend. (Schau Dir mal Redbull - Teaser an.)
5. Mache erst den gesamten Schnitt des Videos, sodaß der Film schon jetzt abgeht wie Schmitz
Katze. Wenn Du mit dem Ergebnis happy bist, erst dann fahre fort mit...
6. Effekte: Mache keine Effekt-Demo ("was meine Software für tolle Effecte kann") sondern suche
Effekte gleicher Stilistik, die wiederum zu der Musik passen sollten.
Ich freue mich und bin gespannt auf Dein nächstes Video!!!
Friede & Wohlstand
Raimund
Zuletzt geändert von Klappenfine; 20.08.2015, 23:41.
Hallo Alex,
Du kannst dir teure Anschaffungen ersparen, indem du Deine Cam auf ein ordinäres Dreibein-Fotostativ schraubst, die Beine eingefahren lässt aber ausklappst.
Schon hast Du ein "Schwebestativ".
Wie wirds´s bedient? Mache mit der Hand ein Victory-Zeichen, drehe die Hand dabei so, dass die
Innenseiten der Finger nach oben zeigen. Dann lagere den Kopf des Video-Stativs auf Deinen Victory-Fingern derart, dass der Kopf frei pendeln kann. Wenn du jetzt wild durch die Gegend rennst,
plötzliche Stopps einlegst oder dich drehst, bekommst du schwebende, weiche Bewegungen mit deiner Cam, weil das Stativ dank Massenträgheit die heftigen Bewegungen dämpft.
Zu Deinem Video-Test:
Schön dass Du dich für Video-Gestaltung interessierst.
Ich hätte viele Tipps für Dich. An dieser Stelle nur mal ein paar grundsätzliche Dinge, die Dein Video
aber schnell zu einem gelungenen kleinen Kunstück machen:
1. Bleibe über die Länge Deiner Musik stets interessant. Dazu brauchst Du
a) eine Menge unterschiedlicher Takes, auch sehr nahe, grafische Aufnahmen für schnelle Schnitte.
b) aufregende, überraschende Perspektiven
c) interessante Kamerabewegungen
d) einen coolen Schnitt
2. Folge mit 1a - 1d exact der Musik.
(langsame Musikpassagen: schwebende, poetische Bilder,
treibende Musik: schnelle Schnitte, schnelle Bewegungen, Detailaufnahmen.
technisch klingende Musikpassagen wie Scratch, Reverbs, Echo...: technische Spielereien wie du
sie in Deinem Test schon verwendest.)
Könner unter den Videoeditoren folgen nicht nur dem Rhythmus, sondern auch der Melodie
Musik geht nacht unten - Im Bild wird ein Heli auf den Boden gestellt - Musik geht nacht oben - im
Bild hebt der Heli ab, Musik bleibt in gleicher Höhe: Pilot schaut zum Horizont / Zwischenschnitt
Zuschauer etc.
Auch Farben bzw. Bildhelligkeit können einer Melodie oder der Stimmung der Musik folgen:
Hohe Töne - helle Bilder / Farben. Tiefe Töne - dunkle Bilder, dunkle Farben.
3. Keine Redundanzen schneiden: keine Einstellungen/Motive mehrfach ins Video nehmen.
4. Keine Bildwechsel (Schnitte) auf die "Eins" eines Taktes, weil das unheimlich schnell
vom Unterbewusstsein des Zuschauers gelernt wird und dann langweilig wird. Stattdessen:
Die Profis schneiden markante Bildereignisse (z.B. das Zufallen einer Tür) auf ein markantes
Musikereignis (z.B. Staccato-Bläser-Einwurf, Schlag auf ein Crashbecken etc.).
Schnitte auf die "Eins" der Musik oder die Viertel-Beats eignen sich dagegen perfekt für schnelle
Schnitte in "technischen" Passagen, wo schnell erfassbare Detailaufnahmen und Effekte aus der
Schnittsoftware ihren großen Auftritt haben.
Bleibe bei der Auswahl Deiner Bilder und der Montage (Schnitt) derselben für den Betrachter immer
überraschend. (Schau Dir mal Redbull - Teaser an.)
5. Mache erst den gesamten Schnitt des Videos, sodaß der Film schon jetzt abgeht wie Schmitz
Katze. Wenn Du mit dem Ergebnis happy bist, erst dann fahre fort mit...
6. Effekte: Mache keine Effekt-Demo ("was meine Software für tolle Effecte kann") sondern suche
Effekte gleicher Stilistik, die wiederum zu der Musik passen sollten.
Ich freue mich und bin gespannt auf Dein nächstes Video!!!
Friede & Wohlstand
Raimund
Wow... Danke, ich bin gerade ein wenig sprachlos, vielen Dank!!! Ich werde alles mal durcharbeiten, Dank dir habe ich ja jetzt mehr als eine gute Basis!! Danke nochmal
Zu Deinem Video-Test:
Schön dass Du dich für Video-Gestaltung interessierst.
Ich hätte viele Tipps für Dich. An dieser Stelle nur mal ein paar grundsätzliche Dinge, die Dein Video
aber schnell zu einem gelungenen kleinen Kunstück machen:
Weil die Editierzeit abgelaufen ist, versuche ich es noch mal gesondert:
Ich klinge wie ein verdammter Besserwisser. Ist aber keinesfalls so gemeint. Ich bin nur immer total
getriggert, wenn sich jemand für Video-Gestaltung interessiert, weil das auch zu meinen Hobbies gehört.
Weil die Editierzeit abegelaufen ist, versuche ich es noch mal gesondert:
Ich klinge wie ein verdammter Besserwisser. Ist aber keinesfalls so gemeint. Ich bin nur immer total
getriggert, wenn sich jemand für Video-Gestaltung interessiert, weil das auch zu meinen Hobbies gehört.
liebe Gruesse
Raimund
Kam nicht so rüber
Der einzige der sich nicht so richtig für Editing begeistern kann ist mein PC, der schwenkt seit längerem verzweifelt mit dem Ruhestandsfähnchen [emoji38]2:
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