Die Mechanik im Video ist für eine Bell222 gedacht. Das Getriebe und der HeRo stammen noch vom Logo30 (Ist also doch noch ein bischen Logo dran). Das Zentralstück ist von Graupner. Die Haube vom T-Rex 6ooE. HeRo-Blätter von NHP (115mm gekürzt). Der Rest ist Eigenkreation. Ziel war es mit möglichst wenig "Wellenleistung" viel Gewicht zu heben. Das ganze sollte sich natürlich recht naturgetreu fliegen lassen. Dabei herausgekommen ist ein Heli der je Minute ganze 150mA verbraucht. Gegenüber meinen Mehrblattsystemen ist das Fliegen "deutlich anders". Während ein Mehrblattrotor ja wie eine Kunstflugmaschine schnell und präziese reagiert ist bei dem niedertourigen Zweiblattsystem vorausschauendes Fliegen gefragt. Er fliegt sich wie ein großer. Man hat das Gefühl "Tonnen" zu bewegen. Nur der "Durst" des Elektroantriebes ist minimal. So kann ich mit den runden A123-Zellen bei 12S bis zu 15 Minuten fliegen. Als Kameraträger wurde der Heli auch schon benutzt (deshalb das Kufengestell).
Das beste ist aber immer wieder das " knattern" der Rotorblätter. Bei größerer Zuladung (höheres Abfluggewicht) ist dieser Effekt noch deutlich besser wahrzunehmen. (kann man an einigen Stellen des Videos auch hören).
:-) Freude für die "Wildflieger": das Abfluggewicht ist mit 4750g unter der 5Kg. Marke. Man könnte also mit dem 1,82m durchmessenden Gerät auf jeder Wiese abseits von bebauten Gebieten fliegen. Aber, im Verein machts einfach mehr Spaß.
Bin jetzt gespannt wie der Heli nächstes Jahr in seinem neuen "Kleid" fliegen wird.
Link: http://www.youtube.com/watch?v=_OeP7..._order&list=UL
mfG
Norbert




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), es ist keine physikalische Einheit und hat nichts mit der physikalischen Einheit Coulomb zu tun.
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